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Dez
05

Commerzbank: Verstaatlichung nicht ausgeschlossen

Bis zum Sommer muss sich das zweitgrößte deutsche Finanzinstitut Kapital verschaffen.

Bis zum Sommer muss sich das zweitgrößte deutsche Finanzinstitut Kapital verschaffen. Gelingt dies nicht droht der Commerzbank Verstaatlichung, denn in dem Fall soll der Bankenrettungsfonds SoFFin eingesetzt werden, der dann weitere Aktien des Konzerns übernehmen würde.

Dies geht aus einem Bericht des “Spiegels” hervor, dem Informationen aus Regierungskreisen vorliegen. Dem Bericht zufolge würde dann die Mehrheit der Anteile dem Bund gehören.
Eine Übernahme der angeschlagenen Commerzbank-Tochter Eurohypo hat der Bund allerdings abgelehnt. Die “Welt” hatte vergangene Woche berichtet, dass die Commerzbank sie an den SoFFin verkaufen wollte.

Die erste Hilfe vom Staat erhielt die Bank 2008; sie ist zum großen Teil zurückgezahlt und der Bund verfügt heute noch über 25 Prozent der Anteile.

Commerzbank-Chef Martin Blessing sagte, dass keine weitere Staatshilfe benötigt würde. Experten halten dies für unwahrscheinlich. Diese Woche noch werden die Einzelheiten eines Blitz-Stresstests bekannt gegeben, welchen die europäische Bankenaufsicht EBA (European Banking Authority) durchgeführt hatte. Aus diesem geht hervor, dass die Commerzbank fünf Milliarden Euro braucht.

Allerdings möchte sich das Finanzministerium nicht über die Gerüchte äußern, bevor die genauen Zahlen der EBA zur jeweiligen Höhe der Rekapitalisierung verschiedener Banken veröffentlicht sind. Dann erst steht fest, wie viel Geld sich die einzelnen Banken beschaffen müssen.

Die Vorgabe der EBA lautet jedenfalls dass die Eigenkapitalquote europäischer Banken bis Ende Juni 2012 bei neun Prozent liegen muss. Insgesamt muss wohl mit einer Lücke von insgesamt zehn Milliarden Euro gerechnet werden.

Heinrich Haasis, scheidender Präsident des Deutschen Sparkassen-und Giroverbandes äußerte Zweifel daran, ob die Arbeit der EBA wirklich “dem Ziel eines stabileren Finanzsektors” diene und warf ihm Verunsicherung und Willkür vor. Das sagte er in einem Gespräch mit der “Wirtschaftswoche”

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