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Mai
02

WOLFF & MÜLLER – „Präventiv und nachhaltig“

WOLFF & MÜLLER und TÜV Thüringen entwickeln gemeinsam ein Zertifikat zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und Sozialversicherungsbetrug am Bau – Aufklärung und Prävention in Zusammenarbeit mit dem Zoll verstärkt

WOLFF & MÜLLER - "Präventiv und nachhaltig"

WOLFF & MÜLLER treibt die Initiative zur Prävention von Schwarzarbeit am Bau weiter voran.

Stuttgart, Mai 2013 – WOLFF & MÜLLER treibt die Initiative zur Prävention von Schwarzarbeit am Bau weiter voran. Gemeinsam mit dem TÜV Thüringen und der Unternehmensberatung „envigration“ hat das Bauunternehmen unter anderem das Zertifikat „Präventiv und Nachhaltig“ entwickelt. Ziel ist, Schwarzarbeit und Umweltvergehen gemeinsam mit Nachunternehmern möglichst lückenlos zu bekämpfen und Baustellen insgesamt nachhaltig zu betreiben. „Die Prüf- und Bewertungskriterien in diesem Zertifizierungsverfahren gehen weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus“, erklärt Dr. Andreas Drechsel, Leiter der Zertifizierungsstelle beim TÜV Thüringen. „Damit bescheinigt das Zertifikat ein vorbildliches Nachunternehmer- und Umweltmanagement. Der TÜV Thüringen als international anerkannte Zertifizierungsgesellschaft gewährleistet die notwendige Objektivität und Unabhängigkeit. Es wäre denkbar, das Zertifizierungsverfahren auf die gesamte Bauwirtschaft auszuweiten.“ Das erste Zertifikat übergibt der TÜV Thüringen in Kürze offiziell an eine Baustelle von WOLFF & MÜLLER in Leipzig.

Um die hohen Anforderungen an Compliance und Umweltschutz umzusetzen, hat WOLFF & MÜLLER zehn sogenannte Nachunternehmerkoordinatoren und 20 Umweltkoordinatoren ausgebildet. Erstere unterstützen bundesweit alle WOLFF & MÜLLER Standorte dabei, beauftragte Projektpartner über die gesamte Bauzeit hinweg möglichst lückenlos zu überprüfen. Darüber hinaus haben die Partnerunternehmen die Möglichkeit, sich schon in der Bewerbungsphase über die rechtlichen Regelungen zu Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung und Umweltmanagement umfassend zu informieren. „Vielen Unternehmen in der Branche fehlt es an ausreichender Aufklärung. Oft ist Nachunternehmern nicht bewusst, was genau in den Bereich Schwarzarbeit, Umgehungstatbestände oder Umweltvergehen fällt“, erklärt Frank Machalz von der Unternehmensberatung envigration. „Das wird spätestens dann problematisch, wenn die Projektpartner ihrerseits Nachunternehmer beauftragen und diese nicht überprüfen“ sagt Dr. Albert Dürr, Gesellschafter von WOLFF & MÜLLER. In den vergangenen zwölf Monaten sind bereits über 60 Anfragen von Nachunternehmern in der Stabsstelle Nachunternehmer und Umweltmanagement von WOLFF & MÜLLER mit der Bitte um rechtliche Aufklärung eingegangen. Die Umweltkoordinatoren haben die Aufgabe, die Niederlassungen beim Umweltmanagement von Baustellen nach DIN ISO 14001 zu beraten, zum Beispiel beim sparsamen Umgang mit Ressourcen, dem Abfallmanagement oder der Minimierung von Emissionen und Immissionen.

Aktionsplan gegen Schwarzarbeit

Zur Prävention von Schwarzarbeit hat WOLFF & MÜLLER schon lange ein eng-maschiges Kontrollsystem. So wird jeder Nachunternehmer anhand eines Katalogs mit bis zu 19 Kriterien bereits vor Auftragsvergabe geprüft. Um das System weiter zu verbessern, war das Bauunternehmen bereits vor zwei Jahren mit dem Wunsch nach einem gemeinsamen Aktionsplan für „saubere“ Baustellen auf den Zoll zugekommen. Daraus entstanden ist ein Maßnahmenbündel, das WOLFF & MÜLLER in enger Zusammenarbeit mit den prüfenden Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls umsetzt. Mittlerweile hat WOLFF & MÜLLER durch seine firmeneigene Schulungsakademie bei rund 50 Fortbildungsmaßnahmen mehr als 650 Mitarbeiter in der gesetzeskonformen Beauftragung und Ausführung geschult. Unter den Teilnehmern waren zum einen Poliere, Bau- und Projektleiter, die für Verfehlungen auf der Baustelle sensibilisiert wurden. Zum anderen nahmen Einkäufer und Baukaufleute teil, die zu beauftragende Unternehmen bereits vor der Vergabe entsprechend umfassend prüfen. Die interne Stabsstelle Nachunternehmer- und Umweltmanagement, die sämtliche Maßnahmen zur Prävention von Gesetzesverstößen koordiniert und auch selbst Baustellen vor Ort kontrolliert, ist nun seit zwei Jahren bei WOLFF & MÜLLER verankert. Im vergangenen Jahr fanden bereits 230 solcher Nachunternehmerprüfungen auf den Baustellen statt. „Wolff & Müller möchte damit präventiv und nachhaltig Wettbewerbsverzerrungen vorbeugen und Baupartner unterstützen“, sagt Albert Dürr. Um die Arbeit des Zolls zu erleichtern, hat WOLFF & MÜLLER eine Hotline für die bundesweit 113 FKS-Stellen eingerichtet. „Eine solche Initiative in enger Abstimmung mit den Behörden wird seitens der Zollverwaltung begrüßt“, sagt Marcus Jaeger, Referatsleiter FKS bei der zuständigen Bundesfinanzdirektion West in Köln.

Quelle: WOLFF & MÜLLER

Die WOLFF & MÜLLER Gruppe ist eine der führenden Bauunternehmungen Deutschlands mit Hauptsitz in Stuttgart. Vor 75 Jahren gegründet, ist WOLFF & MÜLLER auch heute noch das mittelständische Traditions- und Familienunternehmen in privater Hand. Die WOLFF & MÜLLER Unternehmensgruppe ist mit 1.600 Mitarbeitern an 19 Standorten überall dort vertreten, wo hoch spezialisierte und hoch effiziente Lösungen gefordert sind: im Hoch- und Ingenieurbau, im Tief- und Straßenbau, im Spezialtiefbau und beim Bauen im Bestand. Unternehmensbeteiligungen in der Rohstoffgewinnung und im baunahen Dienstleistungssektor vervollständigen das Profil als leistungsstarker Baupartner. Informationen auf der Website www.wolff-mueller.de

Kontakt
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+49 (711) 82 04-0
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