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Unternehmensbeteiligungen: Finanzierung mit Zukunft

(Dresden, 29. September 2014) Der Private Equity Trend Report 2014 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers, PwC, zeigt: Unternehmensbeteiligungen haben sich in Deutschland als alternative Finanzierungslösung etabliert. Während die Vorgänger-Studie aus dem Jahr 2011 noch eine Skepsis der mittelständischen Unternehmen gegenüber den externen Finanzinvestoren auswies, können sich heute sechs von zehn Entscheidern die Beteiligung als Finanzierungsmodell vorstellen. Seit der Bankenkrise und Einführung von Basel II und III gewinnen alternative Finanzierungsmodelle, wie zum Beispiel Beteiligungen, Factoring, Leasing oder Einkaufsfinanzierung weiter an Bedeutung und ergänzen immer öfter den klassischen Bankkredit.

Formen einer Unternehmensbeteiligung

Im Vordergrund einer jeden Unternehmung steht das Ziel, den Betrieb stabil und sicher nach vorne zu bringen – dafür sind Investitionen unerlässlich. Kapitalbedarf kann sich beispielsweise durch eine Ausgründung, die Expansion in neue Geschäftsfelder, die Erschließung neuer Absatzmärkte oder auch die Regelung der Unternehmensnachfolge ergeben. Den meisten deutschen Betrieben fehlen die finanziellen Mittel, um den Finanzierungsbedarf für Investitionen intern abzudecken. Und selbst bei vorhandenen finanziellen Mitteln ist es strategisch oft sinnvoll, eine passende Finanzierung nach Bedarf und Art der Investition einzusetzen und nicht auf interne Reserven zurückzugreifen. Vorteilhaft für mittelständische Unternehmen kann die Inanspruchnahme von Beteiligungskapital sein. Die Möglichkeiten für die Höhe einer Beteiligung, die Laufzeit und die genaue Zusammenarbeit mit der Beteiligungsgesellschaft sind dabei vielfältig. In der Regel stellen Beteiligungsfirmen auch kurzfristig Kapital für einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren in Form einer stillen oder offenen Beteiligung zur Verfügung. Bei einer offenen Beteiligung erwirbt der Kapitalgeber Gesellschafteranteile. Dabei erhält das Unternehmen die finanziellen Mittel zinsfrei als Eigenkapital, die Beteiligungsgesellschaft hat Anspruch auf Gewinnanteile. Ein möglicher Exit erfolgt über einen Verkauf der Anteile, eine Rückzahlung findet nicht statt. Meist kommt im deutschen Mittelstand jedoch die stille Beteiligungsform zum Einsatz. Dabei wird das Kapital für eine feste Laufzeit zur Verfügung gestellt und danach endfällig zurückgezahlt. „Unternehmen schätzen diese Finanzierungsform aufgrund der hohen Flexibilität: die Verwendung der Mittel ist zum Beispiel völlig frei, es müssen keine banküblichen Sicherheiten oder Bürgschaften hinterlegt werden und je nach Spezifika sind eine fixe und/oder variable Vergütung möglich“, erläutert Sven Rodeck, Prokurist der SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH. „Außerdem nimmt der Investor bei der stillen Beteiligungsform keine Gesellschafterstellung ein. Das bedeutet, er erhält bankübliche Informationsrechte und kann lediglich von einem Vetorecht Gebrauch machen – das Management führt die operativen Geschäfte selbstständig.“

Stärkung des Eigenkapitals bringt zusätzliche Vorteile

Für mittelständische Unternehmen hat dieses Finanzierungsmodell weiteren Nutzen: Die Erhöhung des wirtschaftlichen Eigenkapitals über eine Beteiligung schont die Sicherheiten für eventuelle spätere Kredite und führt oft zu einer Verbesserung und Stabilisierung der Kreditkonditionen bei Banken. Sollte das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist eine Kündigung ausgeschlossen und selbst im Insolvenzfall entsteht keine persönliche Haftung. Das Risiko eines Ausfalls des Kapitals trägt somit der Beteiligungsgeber als nachrangiger Gläubiger voll. Als zusätzlichen Vorteil sehen die Teilnehmer der PwC-Studie den Mehrwert für die Unternehmensführung durch die Branchen- und Managementerfahrung, die der kooperierende Finanzinvestor mitbringt. Darüber hinaus punkten gerade regionale Eigenkapitalfinanzierer wie die SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH mit einem großen Netzwerk sowie bei Bedarf mit Unterstützung bei der Unternehmensstrategie, beim Controlling oder Marketing. „Wir haben bereits eine Vielzahl von Finanzierungsprojekten für verschiedenste Anlässe in allen Phasen eines Unternehmens umgesetzt und unterstützen auf Wunsch immer auch strategisch oder wirtschaftlich beratend,“ so Rodeck. „Die Finanzierungshöhe wird in der Zusammenarbeit exakt auf den Bedarf ausgerichtet und liegt typischerweise zwischen 0,25 Millionen Euro bis 3,0 Millionen Euro. Im Fokus stehen neben klassischen Mittelständlern auch technologieorientierte Unternehmungen und innovative Dienstleister aus der Bio- und Nanotechnologie, der Informations- und Kommunikationstechnik, der Mikroelektronik sowie Medizintechnik aus dem Wirtschaftsraum Dresden.“

Weitere Informationen und Berichte aus der Praxis finden Sie unter www.sib-dresden.de. Dort kann auch eine Anmeldung zu aktuellen Veranstaltungen erfolgen.

SIB zuverlässiger Partner für den sächsischen Mittelstand

Die Sächsische Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH hat sich auf die Finanzierung von wachstumsorientierten mittelständischen Unternehmen und Existenzgründern mit technologieorientierten Geschäftsideen durch Eigenkapital (venture capital) spezialisiert. Der Fokus liegt auf der Unterstützung von Unternehmen in alten und neuen Technologiebranchen sowie bei Anbietern innovativer Dienstleistungen im Wirtschaftsraum Dresden. Dabei übernimmt die SIB in der Regel Minderheitsbeteiligungen für einen Zeitraum von max. 10 Jahren, wobei Gesellschafter oder Unternehmer keine Anteile oder Entscheidungskompetenzen abtreten müssen. Außerdem entwickelt die SIB maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte und berät Unternehmen in strategischen und wirtschaftlichen Fragen.

Kontakt
SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Denise Wätzig
Elsasser Straße 6
01307 Dresden
0351 – 847 428 15
denise.waetzig@sib-dresden.de
http://www.sib-dresden.de/

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