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Jun
21

Sutterer-Gruppe setzt auf den Standort Malsch

Anwesen an der Sézanner Straße erstrahlt nach
Modernisierung und Umbau in neuem Glanz
Sutterer-Gruppe setzt auf den Standort Malsch

Die Sonne hat ihre helle Freude. Sie spiegelt sich in den Sprossenfenstern, treibt die ersten Frühlingsblumen aus der Erde und lässt die apricotfarbenen Wände der Villa warm leuchten. Das Herrenhaus hinter dem schmiedeeisernen Zaun ist so frisch renoviert, dass man meint, beim Näherkommen doch noch den Geruch von Farbe riechen zu müssen.

In der Garage wartet ein Oldtimer auf die erste Ausfahrt der Saison und blickt mit seinen Scheinwerfern hinaus in den Park. Ein Wegenetz aus 1000 Quadratmetern weißem Bruchmarmor erschließt die weitläufige Fläche. Die Malscher Gartenbaufirma Kurrle hat hier einen klassischen französischen Landschafts-garten modern interpretiert.

Man könnte Fußball spielen auf dieser Fläche. 120 auf 50 Meter – das ist mehr als das Wildparkstadion zu bieten hat. Bis vor ein paar Jahren jedoch wären hier eher die Meister-schaften der Holzfäller auszutragen gewesen als irgendetwas anderes: Der Park hinter der vor 99 Jahren erbauten Villa Essig war völlig verwildert und in einem ähnlich schlechten Zustand wie das eigentlich ehrwürdige klassizistische Anwesen an der Sézanner Straße.

Es ist der Steuerberater und Unternehmer Herbert Sutterer, der 2010 den schleichenden Niedergang des Anwesens beendet und das Architekturbüro Grossmann aus Kehl mit der Sanierung beauftragt. Sutterer hat damit ein Stück Malscher Identität gerettet, ehe jemand seine Pläne für einen Abriss und eine neue Nutzung des Grundstücks präsentieren konnte. Klar kann man auf 6000 Quadratmeter wunderbar wirtschaftliche Mehrfamilienhäuser mit Etagenwohnungen realisieren – aber damit wäre ein Stück Malscher Geschichte unwiederbringlich verloren gewesen.

„Ich bin froh, dass sich die Zusammenarbeit mit der Gemeinde als so konstruktiv und vertrauensvoll erwiesen hat“, sagt Herbert Sutterer. Das Areal ist als Sanierungsgebiet ausgewiesen worden. „Wir haben uns schon verpflichtet gefühlt, anhand der ursprünglichen Baupläne den Charakter des Gebäudes wiederherzustellen. Die steuerlichen Vorteile, die sich durch die Ausweisung als Sanierungsgebiet eröffnet haben, haben wir voll reinvestiert“, sagt Sutterer, der seit Jahren einen Wohnsitz in Malsch hat.
In welch schlechtem Zustand die Villa wirklich ist, als Sutterer das Anwesen 2010 erwirbt, zeigt sich erst auf den zweiten Blick. Die Bodenplatte ist aufgeplatzt, im südlichen Teil des Gebäudes dringt Schichtenwasser durch das Mauerwerk. Für die Ingenieure und Architekten der Grossmann Group beginnt die Planungsarbeit für die neue Villa daher mit einer Aufnahme der Schäden und einem Revitalisierungskonzept der Bausubstanz. Eine aufwendige Außenabdichtung ist unumgänglich, zudem entscheiden sich Bauherr und Planer für einen Austausch der Haustechnik. Sanitäre Anlagen, Elektro, Entwässerung und die gesamte Verrohrung – alles neu.

Um die 700 Quadratmeter große Villa auch energetisch ins
21. Jahrhundert zu überführen, wird das Dach mit einer Zwischensparren- und einer Aufsparrendämmung isoliert und mit Biberschwanzziegeln neu gedeckt.

Der Anbau aus den 50er-Jahren wird mit Säulen und einer Vortreppe aufgewertet und in die klassizistische Architektur integriert. Die moderne Wärmedämmfassade wird mit weißen Stuckelementen neu strukturiert.

„Auch wenn die Villa nicht unter Denkmalschutz steht – wir haben das Anwesen so behandelt, als wäre es ein Denkmal“, sagt der Architekt Svetozar Ivanoff. Auch die Gestaltung der Innenräume passt zu einer Villa mit gründerzeitlichen Wurzeln: dunkles, ausdrucksstarkes Parkett als Kontrast zu den pastellfarbenen Wänden, wertvolle Teppiche aus Persien, moderne Interpretationen klassischer Lüster, Kunst an den Wänden, dazu moderne Möbel von USM und Antiquitäten wie eine 300 Jahre alte, zentnerschwere Tempeltür aus Indien, die jetzt unter Glas als großer Besprechungstisch dient.
Naja, vielleicht hat Herbert Sutterer seiner Wahlheimat in der Tat ein Denkmal gesetzt. In jedem Fall hat er seine vielfältigen Unternehmungen im Zuge der Eröffnung des Standorts Malsch neu geordnet. „Ich bin im vergangenen Jahr 60 Jahre alt geworden“, sagt er. „Solange es die Gesundheit erlaubt, möchte ich meinem Team als Frontmann vorstehen – und doch ist es Zeit, die Weichen für die Zukunft zu stellen.“

Hintergrund

Die Geschichte der Villa Essig

1913. ein Jahr vor dem ersten Weltkrieg. Es ist das Jahr, in dem die Australier mit dem Bau ihrer Hauptstadt vom Reißbrett beginnen – Canberra. In New York wird mit der Grand Central Station der größte Bahnhof der Welt fertig, in Buenos Aires nimmt die erste U-Bahn-Linie der Südhalbkugel ihren Betrieb auf. Ein russischer Pilot fliegt den ersten Looping der Menschheitsgeschichte und in Essen wird die Handelsgruppe Aldi gegründet. Es ist eine Zeit des Aufbruchs und des grenzenlosen Vertrauens in moderne Technik. Auch in Malsch haben die Menschen in diesem Jahr Grund zum Feiern. Der populäre Arzt Dr. Eugen Essig feiert die Eröffnung seiner Praxis im Erdgeschoss der neuen Villa. Gegenüber des Kaiserlichen Postamts sind entlang der damaligen Bahnhofstraße fortan die Parkplätze knapp. Denn Essigs Patienten kommen mit dem Auto aus Baden-Baden oder Karlsruhe, aus Rastatt und Pforzheim.

Die Villa avanciert zu einem Symbol des Wandels. Aus dem Dorf ist ein Städtchen geworden. Industriebetriebe schaffen Jobs und stampfen Arbeiter-Siedlungen aus dem Boden. Mittelpunkt des Ortes bleibt indes die Villa Essig, deren herrschaftliche Architektur in Verbindung mit dem 6000 Quadratmeter großen Park dem Ort Glanz verleiht.
1956 wird die Villa um einen achteckigen Anbau erweitert. Mehr Platz im Ostflügel, ein zweiter Eingang – aber zu welchem Preis! Bei der Realisierung des Pavillons nehmen die Handwerker keine Rücksicht auf die historische Bausubstanz und die klassizistische Architektur. Architekt Svetozar Ivanoff: „Man hat sich leider keine Mühe gegeben, den Anbau optisch zu integrieren. So hat die Villa im Lauf der Jahre viel von ihrem Glanz verloren.“

Unser Kerngeschäft ist die steuerliche Beratung von Privatpersonen, Freiberuflern und Unternehmen jeder Größenordnung.

Zum Ende des Kalenderjahres 2011 wurde die bisherige HS-Gruppe neu konzipiert, gruppiert und in eigenständige Unternehmen aufgeteilt.

So entstanden neu die HS Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft sowie die HS Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, neben den bereits bestehenden Unternehmen.

Somit ist eine allumfassende Beratung unserer Mandanten im steuerlichen, betriebswirtschaftlichen und wirtschaftspsychologischen Bereich gewährleistet.

Die HS-Gruppe steht für kompetente und bereichsübergreifende Lösungen.

Wir haben hohe Ansprüche an die Qualität unserer Tätigkeit. „Lebenslanges Lernen“, im Sinne fortwährender, aktueller Weiterbildungen ist für uns selbstverständlich. Wir arbeiten engagiert, zielstrebig und erfolgsorientiert für unsere Mandanten, stets mit dem Ziel vor Augen das optimale Ergebnis zu erreichen.

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Sutterer
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