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Jan
24

Statistik der Entlassungen 2013 in der Schweiz: Personalchefs gehören jetzt selbst zu den Betroffenen

Die Outplacement-Experten Grass & Partner AG veröffentlichen 3-Jahres-Statistik
über Hintergründe der Entlassungen von Managern.

Wie schnell und auch wie unterschiedlich sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz ändern, zeigen die Beobachtungen der Experten von Grass & Partner, einem der führenden Schweizer Outplacement-Unternehmen, welche seit 15 Jahren ihre Tätigkeit in statistischen Erhebungen festhalten.

Für das Jahr 2013 lassen sich im Vergleich zu den beiden Vorjahren interessante Feststellungen treffen (umfassende Informationen sind in den Grafiken enthalten).

Hier die markantesten Veränderungen:

Entlassungen im oberen Hierarchiebereich gehen zurück – untere Kader steigen
Anscheinend hat sich die Situation in den Chefetagen beruhigt. Stellten im Jahr 2011 Mitglieder der Geschäftsleitungen und oberes Kader 80% aller Betroffenen, waren es im 2013 noch 67%. Hingegen stieg der Anteil der unteren Kader und der Fachspezialisten im gleichen Zeitraum von 20% auf 33%.

Weniger Banker, aber fast Verdoppelung in der Industrie
Nach den beiden Vorjahren, als über ein Drittel aller von Grass & Partner betreuten Entlassenen von den Banken kamen, hat sich das Bild gewandelt – 2013 waren es „nur“ noch rund ein Viertel. Hingegen ist eine markante Zunahme bei Industriefirmen festzustellen: Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Entlassungen von 11% auf 20% fast verdoppelt.

Entlassungen in den Personalabteilungen haben sich fast verdoppelt
Während in den beiden Vorjahren aus diesem Tätigkeitsbereich lediglich 7% bzw. 6% der Klienten kamen, waren es 2013 nicht weniger als 11%! Im Finanz/Controllingbereich hingegen ist die Zahl von 36% auf 22% stark gesunken

„Persönliche Chemie“ in 20% Ursache der Entlassung!
Nicht nur Restrukturierungszwänge (47%), genereller Personalabbau (17%) oder schwache Leistungen (7%) sind Gründe für Entlassungen, sondern in nicht weniger als 20% aller Fälle war die gestörte Beziehungsebene zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten Grund für eine Trennung.

Networking unangefochten am wichtigsten auf dem Weg zur neuen Stelle!
Jahr für Jahr bleibt die Zahl in etwa konstant: Auch 2013 haben 40% aller Entlassenen ihre neue Stelle durch aktives Networking gefunden.
Bemerkenswert ist auch, dass sich interne Versetzungen – statt Entlassungen auszusprechen – gegenüber dem Vorjahr von 3% auf 9% verdreifacht haben.
Eine starke Zunahme ist auch bei der Stellenfindung via Inserat oder Internet von 8% über 21% auf 28% festzustellen. Hingegen spielten Headhunter/Executive Search eine geringe Rolle (von 8% auf 6%).

Alterverteilung: Mehr Junge mussten gehen
In den drei Altersgruppen 30-39, 40-49 und 50+ Jahre machen die „Jungen“ mit einer Steigerung von 10% auf 12% der Entlassenen erstmals von sich reden, während die 40-49-jährigen deutlich weniger betroffen sind (z.B. bei den bis 44-jährigen von 30% auf 19%).

Vom Frust zur Freude in weniger als 6 Monaten
Die Zahl jener, die bereits innert 2 bis 3 Monate eine neue Stelle antreten konnten, hat stark zugenommen, nämlich von 9% auf 14%. Allerdings hat sich auch die Zahl der Längersuchenden (10 – 12 Monate) von 7% auf 11% erhöht.
Im Schnitt jedoch haben bei Grass & Partner 97% aller Entlassenen nach 5,7 Monaten eine neue Stelle.

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Grafiken als Powerpoint in der Beilage

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Change Communications
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