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Jul
15

Rechnen müssen nur Menschen mit Geldwerten

Rechnen müssen nur Menschen mit Geldwerten

(Bildquelle: Bernd Liebl, Magdeburg)

Prognoserechnungen sind Routine in der Finanzplanung. Wieviel zahlt man ein, was kommt am Schluss heraus? Mit diesen Themen müssen sich aber nur Besitzer von Geldwertanlagen beschäftigen.

Wer über Geldwerte für das Alter spart, handelt unbedacht, wenn er sich einfach auf irgendwelche Verträge verlässt. Geldwerte sind direkt von der Entwicklung der Kaufkraft der Währung abhängig. Insofern ist es erforderlich, wichtige Faktoren bei der Planung zu berücksichtigen. Ignoriert man diese, könnte die Vorsorge vergebens sein. Jedermann kann mit Hilfe eines Taschenrechners einen Richtwert dafür berechnen, wieviel er vorsorgen muss.

Wer sich jedoch bei der Vorsorge auf Sachwerte konzentriert, beachtet einen der entscheidendsten Faktoren unwillkürlich mit, denn Sachwerte sind nicht von der Geldwertentwicklung abhängig. Gemeint ist die Inflation. Sachwerte sind wertbeständig. Ihre Preise reflektieren die Geldwertentwicklung. Das heißt, sofern die Kaufkraft des Geldes abnimmt, steigt der Preis der Sachwerte.

Geldwerte für die Vorsorge unpraktisch

Entscheidet man sich trotzdem dafür, über Geldwelte vorzusorgen, wird es richtig kompliziert. Zerstörerischster Feind der Vermögensplanung mit Hilfe von Geldwerten ist die Teuerungsrate. Diese ist direkt vom Zinsniveau abhängig. Steigen die Zinsen, steigt auch die Inflation und umgedreht. In der Historie war es nicht machbar, mit Bausparen, Banksparen oder Lebensversicherung die Teuerungsrate einzuholen oder zu kompensieren.

Und auch die Steuer darf nicht unterschlagen werden. Zinserträge sind steuerpflichtig. Das Problem ist, dass bei der Vorsorge mit Geldwerten angesichts der Inflation dermaßen riesige Summe zusammenkommt, dass die Freibeträge für die Steuer schon äußerst früh ausgeschöpft sein werden. Noch dazu ist es sehr unrealistisch, eine so gewaltige Summe zu erwirtschaften. Die monatliche Sparlast wäre so hoch, dass sie etliche überlasten würde.

Vorsorge mittels Geldwerten könnte sinnlos sein

Schafft man es nicht, genügend vorzusorgen, könnte sich die Mühe als zwecklos offenbaren. Reicht die Vorsorge nicht aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, muss möglicherweise Grundsicherung beantragt werden. Und bei der Gewährung der Grundsicherung wird vorhandene Vorsorge berücksichtigt. Das heißt, dass man am Schluss nicht mehr Geld zur Verfügung hätte, als wenn gar keine Vorsorge betrieben wurde. Der Konsumverzicht während des Berufslebens wäre vollends vergebens. Um eine Vorstellung zu erlangen, um welche Dimensionen es sich bei der Vorsorge mit Geldwerten handelt, soll ein Rechenbeispiel mit einem Versorgungsziel von 1.000 Euro derzeitiger Kaufkraft zur Veranschaulichung dienen.

Notwendiges Vermögen ermitteln

Die sogenannte gefühlte Geldentwertung hängt vom persönlichen Kaufverhalten ab. Die Preise von Produkten steigen nicht in gleichem Maße. Steigt der Preis eines Produktes oder einer Leistung, welche im eigenen Haushalt häufig erworben wird, beeinflusst es die Inflation stärker als die ähnliche Preissteigerung einer Position, die eher selten gekauft wird. Es kommt also darauf an, die Augen offen zu halten und realistisch zu dokumentieren. Angenommen, die durchschnittliche Inflation beträgt in diesem Beispiel 3 Prozent p.a..

Für die Kaufkraft von 1.000 Euro heute benötigt man bei 3 Prozent p.a. Inflation in 40 Jahren 3.262 Euro. Grundregel: Alle 20 Jahre halbiert die Inflation die Kaufkraft, so dass 1.000 Euro in 40 Jahren nur noch 250 Euro heutiger Kaufkraft hätten. Inflationäre Einflüsse auf die Versorgungshöhe nach Rentenbeginn werden hier vereinfachend vernachlässigt.

Um die monatliche Versorgung von 1.000 Euro heutiger Kaufkraft (3.262 Euro in 40 Jahren) zu ermöglichen, muss das Kapital so hoch sein, dass erstens, das Vermögen trotz Inflation erhalten bleibt und zweitens eine Entnahme so lange ausreicht, bis der Tod eintritt. Letzteres ist selbstverständlich ungewiss. Deshalb wäre es sinnvoll, die Lebenserwartung großzügiger zu bemessen. Nicht, dass das Kapital irgendwann ausgeht! Angenommen, das Geld soll bis Alter 100 reichen.

Der Rentenbeginn sei mit 67. Bis Alter 100 wären das also 33 Jahre. Die Kapitalsumme müsste also so lange reichen, bis 396 mal 3.262 Euro (33 Jahre = 396 Monate) entnommen wurden.

3.262 Euro x 396 = 1.291.752 Euro.

Aus heutiger Sicht fallen Abgeltungssteuer oder Einkommenssteuer und ggf. Kirchensteuer an. Es werden also pauschal 30 Prozent für Steuer berücksichtigt. Da nur der Ertragsanteil versteuert wird und nicht das Investment, sollen in dieser Berechnung nur 20 Prozent Steuer in der Berechnung berücksichtigt werden, da der Ansparbetrag, den man vom Endbetrag abziehen müsste, ja zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt ist.

Die Steuer muss also mit erwirtschaftet werden, also addieren wir sie auf den ermittelten Endbetrag auf.

1.291.752 Euro x 120 Prozent = 1.550.102 Euro

Wir liegen jetzt bei über 1.5 Mio. Euro erforderlichen Kapitals, und das nur um eine Versorgung von monatlich 1.000 Euro heutiger Kaufkraft in Zukunft sicherzustellen. Spätestens jetzt fällt auf, dass man einen sehr hohen Ansparbetrag oder aber eine wahnwitzig hohe Rendite benötigt, damit das realisierbar wird. Ein deutscher Haushalt spart im Schnitt 250 Euro monatlich in langfristige Sparverträge oder in die Altersvorsorge. Und ein Haushalt kann auch aus Familien bestehen, also mindestens 2 Erwachsenen, auf die sie diese 250 Euro dann verteilen würden. Mit 250 Euro monatlich benötigt man eine zweistellige Rendite, um 1.5 Mio. Euro zu erwirtschaften! Und das selbstverständlich über die gesamte Laufzeit gesehen. Spätestens hier dürfte klar werden, dass es auf herkömmliche Weise nicht machbar ist, ausreichend vorzusorgen.

Kaufkraftschutz mit Edelmetallen

Der einzige wahre Weg, Vermögen verlässlich zu sichern, kann einzig über Sachwerte machbar sein, die von der Geldentwertung nicht betroffen sind. Edelmetalle beispielsweise, vornehmlich Gold sind ideale Vermögensspeicher und das sogar über Jahrtausende.

Wenn man effektiv vorsorgen möchte, muss man sich Sachwerten zuwenden. Man braucht wirkliche Wertspeicher, die inflationsresistent sind. Diese Wertspeicher speichern und transportieren den Geldwert, der heute in sie investiert wird, inflationsgeschützt in die Zukunft. Im alten Rom kostete beispielsweise eine gute Robe eine Unze Gold. Ein Maßanzug kostet heute noch immer eine Unze Gold. Das Modell T von Ford kostete 1908 850 USD, folglich 1.300 Gramm Gold. Ein gehobener Mittelklassewagen kostet inzwischen ungefähr 55.000 Euro, folglich etwa 1.300 Gramm Gold. Anhand solcher Beispiele kann beachtlich aufgezeigt werden, wie zuverlässig Gold als Vermögensspeicher arbeitet. Man könnte noch etliche zusätzliche Beispiele dafür finden. Wer z. B. am 14.06.2019 in ein Kilogramm Gold investierte, tauschte 38.432,58 Euro in Gold ein. Und in 40 Jahren wird das eine Kilogramm Gold wieder in jede dann existente Währung zurückgetauscht. Die Inflation ist dabei völlig irrelevant.

Die PIM GOLD GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe Frankfurt am Main bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Auf diese Weise können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Bildquelle: Bernd Liebl, Magdeburg

Die PIM GOLD GmbH ist einer der führenden Edelmetalllieferanten in Deutschland und auch in Europa. Der Markt der Edelmetallraffinerien und -großhändler ist überschaubar. PIM GOLD zeichnet sich im Wettbewerb durch seine Flexibilität, seine Vielfalt und vor allem durch seine guten Preise aus.

Seit der Gründung im Jahr 2008 hat sich innerhalb der jungen Firmenhistorie vieles verändert. Schritt für Schritt und Jahr für Jahr entwickelt sich das Wachstum unseres Unternehmens immer weiter und das mit großem Erfolg.

Kontakt
PIM Gold GmbH
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