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Dez
16

„Pflege-Bahr“: ergänzende private Vorsorge für den Fall der Pflegebedürftigkeit

NÜRNBERGER Pflegevorsorge bietet preiswerte Basisabsicherung

"Pflege-Bahr": ergänzende private Vorsorge für den Fall der Pflegebedürftigkeit

Nürnberg, im Dezember 2013 – Private Zusatzversicherungen für den Pflegefall werden seit Januar 2013 gefördert: Bei einem Mindest-Eigenbeitrag von 10 EUR im Monat zahlt der Staat eine Zulage von 5 EUR. Dazu bietet die NÜRNBERGER Krankenversicherung AG mit dem Tarif NPV (NÜRNBERGER Pflegevorsorge) eine preiswerte Basisabsicherung.

Versorgungslücke im Pflegefall abdecken

Aktuell sind in Deutschland bereits mehr als 2 Mio. Menschen pflegebedürftig. Diese Zahl soll bis zum Jahr 2050 auf 5 Mio. steigen. Hinzu kommt, dass 1,1 Mio. Personen an Demenz erkrankt sind. Die Gesellschaft überaltert und kann die Kosten nicht mehr alleine tragen kann. Ein Pflegeheimplatz in Pflegestufe III kostet monatlich rund 3.200 EUR, wobei die Pflege-Pflichtversicherung nur einen Teil der Kosten deckt. Sie entspricht in diesem Fall lediglich einer Teilkaskoversicherung. Insofern kommt es nicht selten vor, dass man selbst oder Angehörige bis zu 2.000 EUR pro Monat beisteuern müssen. Bei einer durchschnittlichen Pflegedauer von 8 Jahren können also private Zuzahlungen bis zu 192.000 EUR anfallen.

„Pflege-Bahr“: Hintergrundinformationen

Der Gesetzgeber hat zum 1. Januar 2013 eine staatlich geförderte, private Pflegezusatzversicherung eingeführt, den sogenannten „Pflege-Bahr“. Die Förderung erfolgt in Form einer Zulage. Grund für diese Einführung ist, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen in Anbetracht der demografischen Entwicklung weiter zunehmen wird. Deshalb soll nach dem Willen des Gesetzgebers die Basis für die künftige Finanzierung der Pflege verbreitert werden. Der Einzelne schließt bei einem Versicherungsunternehmen seiner Wahl eine förderfähige Pflegeversicherung in bestimmter Höhe ab. Im Pflegefall wird ihm die vereinbarte Summe ausgezahlt. Dadurch soll die Lücke zwischen den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlichen Pflegekosten gefüllt werden.

Geringer Eigenbeitrag erforderlich

Mit der NÜRNBERGER Pflegevorsorge erreichen Versicherte bei einem geringen Eigenbeitrag und höchstmöglicher Förderquote eine solide Grundsicherung. Förderberechtigt ist jeder gesetzlich oder privat Pflegepflichtversicherte, der über 18 Jahre alt und bei Vertragsabschluss nicht pflegebedürftig ist.

Leistung auch bei Demenz

Der Tarif NPV sieht in Pflegestufe 0 (bei Demenz) eine Leistung von 10 Prozent des versicherten Pflegegeldes vor. Die Leistung steigt mit Erreichen der nächsten Pflegestufe an (Pflegestufe I 20 %, Pflegestufe II 30 %, Pflegestufe III 100 %). Gesundheitsfragen gibt es dabei ebenso wenig wie Leistungsausschlüsse oder Beitragszuschläge.

Aus der Praxis

Ein Beispiel: Ein 50-jähriger Mann zahlt im Tarif NPV einen monatlichen Beitrag von 16,32 EUR (11,32 EUR nach Abzug der staatlichen Zulage). Dafür erhält er bei Einstufung in Pflegestufe III 600 EUR Pflegegeld pro Monat. In den ersten 5 Jahren nach Vertragsabschluss besteht eine Wartezeit, die jedoch entfällt, wenn die Pflegebedürftigkeit auf einen Unfall zurückgeht.

Staatliche Förderung

Bürger, die privat für den Pflegefall vorsorgen, erhalten vom Bund eine Zulage von fünf Euro im Monat (60 EUR im Jahr). Die Auszahlung der staatlichen Förderung wird über eine zentrale Stelle bei der Deutschen Rentenversicherung Bund abgewickelt. Dort wird sie von der NÜRNBERGER beantragt und fließt dann automatisch in die Pflegevorsorge. Der Versicherungsnehmer muss sich um nichts weiter kümmern.

Bedarfsgerechte Absicherung

Die staatlich geförderte NÜRNBERGER Pflegevorsorge kann mit einem NÜRNBERGER Pflegetagegeld – PTF (ambulante und stationäre Pflegeleistung) oder PTS (stationäre Pflegeleistung) – erweitert werden, um die sehr hohen Pflegekosten vollständig begleichen zu können.

Kann für Kinder eine private Zusatzversicherung für den Pflegefall abgeschlossen werden?

Kinder beziehungsweise Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können keine förderfähige Pflege-Zusatzversicherung abschließen. Um ihre Kinder mit einer NÜRNBERGER Pflegeversicherung abzusichern, können Eltern jedoch die Tarife PTF/PTS bei der NÜRNBERGER abschließen. Weitere Informationen gibt es direkt bei der NÜRNBERGER unter http://www.nuernberger.de/pflegevorsorge.

Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe ist ein unabhängiges Versicherungs- und Finanzdienstleistungs-Unternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg und Niederlassungen in ganz Deutschland. Sie bietet seit 1884 entsprechend ihrem Slogan „Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg“. Mit einem Umsatz von 4,8 Milliarden EUR im Geschäftsjahr 2012 und rund 27.000 Mitarbeitern im Außen- und Innendienst zählt die NÜRNBERGER zu den großen deutschen Erstversicherungsunternehmen.

Die NÜRNBERGER ist großer Personen- und Sachversicherer, Partner mittelständischer Betriebe und berufsständischer Versorgungseinrichtungen. Mit ihren innovativen Entwicklungen hat sich die Versicherungsgruppe einen ausgezeichneten Ruf im deutschen Versicherungsmarkt erworben.

Kontakt:
NÜRNBERGER Versicherungsgruppe
Roland Schulz
Ostendstraße 100
90334 Nürnberg
0911 531-4593
presse@nuernberger.de
http://www.nuernberger.de

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