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Okt
17

Nobelpreis für Vordenker des wissenschaftlichen Investierens.

Mit Eugene Fama und Robert Shiller teilen sich zwei Leitökonomen für die wissenschaftlichbasierte Vermögensverwaltung der Sutor Bank den Nobelpreis

Mit Eugene Fama und Robert Shiller teilen sich zwei Leitökonomen für das wissenschaftliche Investieren, wie es die Sutor Bank in allen Anlagestrategien umsetzt, den Nobel-Gedenkpreis (gemeinsam mit ihrem Kollegen Lars Peter Hansen). Famas grundlegende These lautet, dass kein Anleger auf die Dauer den Markt schlagen kann. Er begründet dies damit, dass der Verlauf von Aktienkursen kurzfristig nicht vorhersehbar ist und alle Informationen, die Auskunft über die künftige Entwicklung geben, sich sofort in den aktuellen Preisen widerspiegeln. Nach der Markteffizienzthese von Fama sind aktive Fondsmanager, wie sie heute vielfach und hochbezahlt im Einsatz sind, überflüssig. Der Anleger sollte sich lieber an sogenannte passive Fonds halten, die ganze Märkte abbilden, statt mit einzelnen Aktien zu spielen.

Robert Shillers Thesen widersprechen auf den ersten Blick der Markteffizienzthese. Während Famas Theorien von einem rationalen Anleger ausgehen, zeigt Robert Shiller in seinen Arbeiten, dass der Markt nicht immer effizient ist, sondern auch Fehlentwicklungen aufweist, etwa „Blasen“ produzieren kann, wie während der Dot.com-Ära um die Jahrtausendwende und des kreditfinanzierten Immobilienbooms, der die Finanzkrise ab 2007 ausgelöst hat. Ursachen sind irrationale Anlagen, die von Gier, Selbstüberschätzung, Angst oder Herdentrieb getrieben sind.

Von vielen Kommentatoren wird die Preisverleihung sowohl an Fama als auch an Shiller deshalb kritisch gesehen. Aus Sicht der Sutor-Anlageexperten widersprechen sich Famas und Shillers Theorien nicht, sie sind vielmehr komplementär: Passives Investieren nach Famas These, dass kein Anleger auf die Dauer den Markt schlagen kann, hat sich in der Praxis über viele Jahre als die effizienteste Art des Vermögensaufbaus erwiesen. Er selbst relativiert die Markteffizienzthese inzwischen selbst auf diesen Kern: „Für die These, dass die [Aktien-| Preise die verfügbaren Informationen widerspiegeln“, antwortet er der FAZ auf die Frage, wofür er den Nobel-Gedenkpreis erhalten habe [FAZ, 17.10.2013, S. 10). Und: „Ich denke nicht“, lehnt er den Schluss ab, dass aus dieser These folge, dass Märkte effizient seien.

Aufgabe einer leistungsfähigen Vermögensverwaltung oder Beratung ist es, zu erkennen, wann der Markt nicht mehr effizient ist und man aktiv ein anvertrautes Depot anpassen muss. Oder wie es der Anlage-Kodex der Sutor Bank formuliert: „Um die Theorie in die Praxis umzusetzen und dort korrigierend einzugreifen, wo die Realität der Märkte nicht der Theorie folgt, bedarf es der Kompetenz des klugen Investors und seines Beraters.“

Die Sutor Bank bietet als „Privatbank für alle“ Vermögensverwaltungen für Menschen mit mehr oder weniger Geld.

Kontakt:
Sutor Bank
Malte Rosenthal
Hermannstraße 46
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presse@sutorbank.de
http://www.sutorbank.de

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