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Medizintechnik trotzt allen Krisen – Wirtschaft, Politik, Zukunftstrends

Interdisziplinäre Studie über „Zukunftstrends und Marktpotentiale in der Medizintechnik“ im Berliner Wissenschaftsverlag Dr. Köster erschienen
Medizintechnik trotzt allen Krisen - Wirtschaft, Politik, Zukunftstrends

(Berlin – 9. November 2011) Bereits heute ist die Medizintechnik-Branche mit einem Gesamtumsatz von 19 Mrd. Euro und mehr als 86.000 Mitarbeitern eine wichtige Säule der deutschen Wirtschaft. Die eher klein- und mittelständische Prägung der Branche ist Garant für eine stabile und nachhaltige Beschäftigung. Darauf weist auch die hohe Exportquote von über 50 Prozent hin, die für eine hohe Reputation und damit internationale Konkurrenzfähigkeit der deutschen Medizintechnik spricht. Gesellschaftliche Veränderungen, gesundheitspolitische Reformen und internationaler Wettbewerbsdruck erfordern auch für die Zukunft eine hohe Innovationsbereitschaft und das frühzeitige Erkennen globaler Branchentrends.

Mit seinem qualifizierten Herausgeberwerk „Zukunftstrends und Marktpotentiale in der Medizintechnik“ thematisiert Dr. Philipp Plugmann die Vielfalt der Entwicklungslinien einer erfolgreichen Branche. „Mit dieser Publikation, die zukünftige Trends und Potenziale unterschiedlicher medizintechnischer Anwendung aufzeigt und aus der Fachperspektive verschiedener Autoren reflektiert, ist ein echter Nutzwert geschaffen“, betont der Autor.

Den neuen Trends in der Medizintechnik auf der Spur
Trendforscher wie Matthias Horx weisen darauf hin, dass Health Care einen Megatrend schlechthin darstellt. Gesundheit ist zum Konsumgut moderner Gesellschaften geworden. Fitness-Lifestyle, Wellness-Boom und Health-Food werden weiter Einfluss auf die Altersentwicklungen von Gesellschaften nehmen und die Anforderungen an die medizinische Versorgung nachhaltig verändern.
Dr. Philipp Plugmann konnte für das von ihm herausgegebene Buch Experten gewinnen, die beispielhaft und kompetent über innovative Erkenntnisse und Neuentwicklungen der Branche berichten.
Zum vieldiskutierten Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) bei Kindern wird ein neuentwickeltes medizintechnisches Screening-Verfahren vorgestellt. Ebenso präsentiert das Buch neue Erkenntnisse zu Diagnosemöglichkeiten bei Patienten mit Antisozialer Persönlichkeitsstörung (ASPS). Weiterhin werden aktuelle Entwicklungen, Anwendungsmöglichkeiten und wirtschaftliche Potentiale der Telemedizin erörtert. Darüber hinaus werden wenig bekannte Entwicklungsfelder, wie etwa die patientenfreundliche Chairside-Diagnostik in der Zahnmedizin, vorgestellt.

Gesundheitsmarkt im Fokus institutioneller Investoren
Neben dem hohen Entwicklungspotential der Branche schätzen Investoren vor allem die weitgehende Abkopplung der Medizintechnik-Branche von den klassischen Konjunkturzyklen. So waren im börsennotierten Health Care Sektor 2008/2009 weit weniger Einbrüche zu verzeichnen als beispielsweise bei Banken oder Logistikunternehmen. „Die Branche ist von hoher Diversität und beschränkt sich längst nicht mehr auf die „klassischen“ Pharmaunternehmen oder Apparate-Hersteller. Die Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung führen über die entsprechende Nachfrage bereits heute zu einer enormen medialen Präsenz von Gesundheitsthemen. Eine hohe Serviceorientierung und die Entwicklung kundenindividueller Speziallösungen werden in zukünftigen Geschäftsmodellen der Medizintechnik eine zentrale Rolle spielen“, fasst Plugmann zusammen.
Die Autoren stellen spezifische Marketingstrategien vor, betrachten das „Investment Medizintechnik“ und beleuchten das medizintechnische Marktpotential mit seinen Entwicklungsmöglichkeiten. „Zukünftig dürften technische Anwendungen, die zugleich einen Beitrag zur Bewältigung unserer demographischen Anforderungen leisten können, also unmittelbar zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen, dabei besonders ausgeprägte Potentiale bieten“, erklärt der Autor und Herausgeber.

Wachstumsmarkt im Spannungsfeld zwischen ethischer Verantwortung, politischer Entscheidung und Anforderungen der Zukunft
Dynamische Märkte mit hohem wirtschaftlichen Wachstum lassen Fragen der ethischen Verantwortung und der politischen Kontrolle oftmals in den Hintergrund treten. Doch berührt diese Technologie naturgemäß die individuelle Menschenwürde in besonderem Maße. Damit ist natürlich auch eine verstärkte globale Verantwortung in dieser exportstarken Branche angesprochen, die sich beispielsweise aus wirtschaftlichen Aktivitäten der Hersteller in Entwicklungsländern ergibt.
Selbst heutige Standardverfahren wie die Bluttransfusion oder die Organtransplantation tangieren oft das individuelle Selbstverständnis, das durch den kulturellen Hintergrund oder die religiöse Überzeugung geprägt sein kann. Das Buch liefert hierzu interessante kulturhistorische Betrachtungen, die zeigen, dass „Grenzüberschreitungen“ der Medizintechnik nicht allgemeingültig zu verorten sind und alle Neuerungen und Kulturkreisübertragungen daher permanent einer ethischen Reflexion bedürfen. Sehr konkret werden diese und andere Fragestellungen in einem Beitrag über die intensivmedizinische Betreuung von Hochbetagten behandelt. Die politischen Entscheidungsträger sind hier ebenso gefordert, wie bei der sozial gerechten Ausgestaltung unseres Krankenversicherungssystems, mit dem sich ein weiterer Beitrag beschäftigt. Die Compliance-Forschung kann dabei wertvolle Unterstützung leisten.

Dr. Philipp Plugmann plädiert für eine offene Debatte ethischer Fragestellungen: „Meines Erachtens wäre es fatal, ethische und politische Debatten im Kontext der Medizintechnik als ein Hemmnis für deren sinnvolle Weiterentwicklung zu betrachten. Ganz im Gegenteil können solche Debatten für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medizintechnik sensibilisieren. Ich denke hierbei etwa an die auch hierzulande von einigen Kreisen subtil artikulierten Forderungen eines Ausschlusses betagter oder sozial schlechter gestellter Menschen von aufwändigen medizintechnischen Behandlungen. Solche Forderungen sind höchst bedenklich“.
Im politischen Diskurs über die Möglichkeiten von Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen, wird in der öffentlichen Reflexion oftmals der Eindruck erweckt, Medizintechnik sei vor allem ein Kostentreiber. „Das ist unrichtig, denn auch kostensenkende Effekte lassen sich, wie im Buch erläutert wird, sowohl für verschiedene Bereiche der Diagnostik als auch Therapie realisieren“, stellt der Autor und Herausgeber Dr. Philipp Plugmann klar.

Autor: Dr. Philipp Plugmann, geboren 1970, Studium der Zahnmedizin und Promotion, selbstständiger Zahnarzt, seit 2002, Geschäftsführender Gesellschafter der Forxess Consulting GmbH seit 2005, Dozent an der Hochschule Karlsruhe, seit 2007, M.Sc. in Business Innovation 2008, MBA 2010.

Buch: „Zukunftstrends und Marktpotentiale in der Medizintechnik“ (https://www.verlag-koester.de/index.php?id=114&tx_fbmagento[shop][route]=catalog&tx_fbmagento[shop][controller]=product&tx_fbmagento[shop][action]=view&tx_fbmagento[shop][id]=1097&tx_fbmagento[shop][s]=zukunftstrends-und-marktpotentiale-der-medizintechnik) 290 Seiten, 2011, ISBN 978-3-89574-778-6, Buchpreis: 27,80 EUR

Über den Verlag Dr. Köster: Der Verlag Dr. Köster (http://www.verlag-koester.de) wurde 1994 von Dr. Hans-Joachim Köster in Berlin gegründet und veröffentlicht wissenschaftliche Schriften. Dabei stehen auch immer wieder Themen aus Wirtschaft und Gesellschaft im Fokus.
Der Verlag Dr. Köster (http://www.verlag-koester.de) wurde 1994 von Dr. Hans-Joachim Köster in Berlin gegründet und veröffentlicht wissenschaftliche Schriften. Verlagsschwerpunkte sind unter anderem die renommierten Buchreihen zur Sicherheitspolitik, Zeitgeschichte und zu Geheimen Nachrichtendiensten. Daneben stehen auch immer wieder Themen aus Wirtschaft und Gesellschaft im Fokus.

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