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Jan
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Kundenorientierung, Big Data, Basel III und Betrugsprävention bestimmen 2013 die Trends im Banking

Kundenorientierung, Big Data, Basel III und Betrugsprävention bestimmen 2013 die Trends im Banking

Thomas Hamele, Client Executive Banking, Insurance & Financial Services bei SHS VIVEON

München, 17. Januar 2013 – Die Anforderungen an Banken und Finanzdienstleister steigen 2013 weiter. Nach Ansicht der Experten des Business- und IT-Lösungsanbieters SHS VIVEON gehören auch in diesem Jahr die kundenzentrische Bankensteuerung, die Umsetzung der neuen regulatorischen Anforderungen sowie eine sichere Betrugsprävention zu den wichtigsten Aufgaben. Hinzu kommen neue Herausforderungen, wie z.B. der Umgang mit großen Datenmengen (Big Data) sowie die Entwicklung und Umsetzung von mobilen Lösungen.
„Für kaum eine andere Branche war das Jahr 2012 so bewegend wie für den Banken- und Finanzdienstleistungssektor. Doch auch 2013 werden die Voraussetzungen nicht einfacher: Eine weiterhin angespannte Finanzmarktsituation, zunehmende Regulierung durch Gesetzgeber, ein stetig wachsender Wettbewerb sowie sinkende Margen stellen die Banken vor große Aufgaben“, erklärt Thomas Hamele, Client Executive Banking, Insurance & Financial Services bei SHS VIVEON. „Eine besondere Herausforderung ist und bleibt allerdings die Beziehung zu den Kunden. Das Vertrauen der Kunden gegenüber den Finanzinstituten hat in den letzten Jahren stark gelitten. 2013 gibt es daher für Banken und Finanzdienstleister in diesem Bereich aus unserer Sicht besonders viel zu tun.“

Insgesamt lassen sich die Herausforderungen in fünf Kerntrends zusammenfassen:

1. Kundenvertrauen zurückgewinnen und ausbauen
Kunden sind heute deutlich kritischer und informieren sich häufiger ohne einen Bankberater über Finanzprodukte und deren Alternativen. Umfragen und Studien haben auch 2012 wieder gezeigt: die Beratung ist noch nicht optimal an den Bedürfnissen der Kunden und ihrer individuellen Lebenssituation ausgerichtet. Wer Vertrauen nachhaltig aufbauen will, muss genau hier ansetzen. Kundenorientierung darf aber nicht nur in TV-Werbespots proklamiert, sondern muss im gesamten Institut gelebt werden. Ein Wandel muss in der Geschäftspolitik sichtbar werden. Das beginnt bei einer kundenzentrischen Strategie und führt bis zum persönlichen Beratungsgespräch. Um stärker auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können, müssen Banken ihre Kunden aber wirklich kennen und vorhandene Informationen zielgerichtet nutzen. In diesem Zusammenhang wird auch der Einsatz von ausgefeilten Analytics-Methoden an Bedeutung gewinnen. Besonders herausfordernd wird dabei ein funktionierendes und zugleich effizientes Zusammenspiel von kundenzentrischer Strategie, analytischen Methoden, daraus abgeleiteten Kampagnen und einer passenden Datenhaltung sein.

2. Big Data – Big Challenge
Ausgefeilte Website-Analysen, Social Media & Co. liefern Banken und Finanzdienstleistern heute enorme Mengen an Informationen über ihre Kunden. Die Erhebung, Verwaltung und Auswertung von großen strukturierten und unstrukturierten Datenmengen (Big Data) wird daher 2013 zum entscheidenden Erfolgsfaktor – vor allem wenn es darum geht, sie in Echtzeit z.B. im Beratungsgespräch zu nutzen (Realtime Scoring). Zum heutigen Zeitpunkt fehlen in vielen Instituten allerdings sowohl die passenden Systeme als auch das analytische Know-how, um das Potenzial dieser enormen Datenmengen wertschöpfend zu nutzen. Einen klaren Wettbewerbsvorteil sichern sich Institute, die hier bereits gut aufgestellt sind.

3. Umsetzung regulatorischer Anforderungen
Die Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben wie MiFID II und Basel III werden Banken auch 2013 sehr viel Kraft kosten. Grund dafür sind oftmals ineffiziente Prozesse und fehlende Systeme. Zudem wird die Einhaltung von regulatorischen Rahmenbedingungen zur Eigenkapitalausstattung von Banken zunehmend nicht mehr nur Aufgabe des Risikocontrollings und des Risikomanagements einer Bank sein. Vielmehr muss eine konsistente Einheit mit dem Kundenmanagement entstehen, um in Zukunft eine ganzheitliche und kundenzentrische Gesamtbanksteuerung zu gewährleisten.

4. Betrugsprävention
Die Zahl wirtschaftskrimineller Handlungen wie etwa Betrug und Geldwäsche ist auch 2012 weiter gestiegen. Die zunehmende Automatisierung und Standardisierung von Geschäftsvorfällen sind gerade in der Finanzbranche häufige Gründe für rechtswidrige Handlungen. Jedoch führen zu restriktive Sicherungsmaßnahmen dazu, dass wertvolles Potenzial nicht genutzt wird. Vor allem vor dem Hintergrund des steigenden Wettbewerbs- und Umsatzdrucks gilt es 2013 daher, eine ausgewogene Balance zwischen Risikovermeidung und Wertsteigerung zu finden.

5. Prozesse und IT-Strukturen – kundenzentrisch und innovativ
Die Innovationen schreiten auch im Banking-Umfeld stetig voran. Durch die stärkere Nutzung von Smartphones und Tablets etablieren sich immer wieder neue Technologien und Kommunikationsformen, wie z.B. neue Zahlungsformen über mobile Devices. Daraus ergeben sich für die Institute gleich mehrere Herausforderungen für 2013. Zum einen müssen sie noch besser verstehen, wie ihre Kunden online oder mobil agieren, um innovative Produkte wie z.B. Apps zu entwickeln und Cross-Selling-Potenziale besser zu nutzen. Zum anderen besteht noch in vielen Instituten großer Nachholbedarf im Bereich Multi-Channel-Funktionalität. Sowohl Kundenmanagement-Prozesse als auch die IT-Infrastruktur müssen zukünftig stärker kanalübergreifend agieren, um eine kundenzentrische und zugleich kosteneffiziente Bankensteuerung zu ermöglichen.

http://bit.ly/10fIidP

Die SHS VIVEON AG ist ein international agierender Business- und IT-Lösungsanbieter für Customer Management Lösungen. Das Unternehmen bietet marktführende Expertise im Customer Value und Customer Risk Management. Weitere Kernkompetenzen umfassen: Customer Analytics, Big Data, Corporate Performance Management sowie Business Intelligence und Data Warehousing.
Die SHS VIVEON AG, mit Sitz in München, ist am M:access der Börse München notiert und mit drei Tochtergesellschaften an sechs Standorten in drei europäischen Ländern präsent: GUARDEAN GmbH (D), SHS VIVEON GmbH (D) und SHS VIVEON Schweiz AG (CH). Mit circa 250 Mitarbeitern und mehr als 200 Kunden in 15 Ländern gehört SHS VIVEON zu Europas führenden Anbietern im Customer Management.
SHS VIVEON zählt namhafte Unternehmen aus Finanzdienstleistung, Industrie, Handel und Telekommunikation zu seinen Kunden, darunter BayWa, BMW Financial Services, BP, Credit Suisse, Deutsche Telekom, Ingram Micro, Kabel Deutschland RaabKarcher, o2 Deutschland, Orange, Shell, SüdLeasing, Vodafone und Zalando.
Mit seinem branchenübergreifenden Know-how im Customer Management unterstützt das Beratungshaus zudem als Partner den bundesweiten Unternehmenswettbewerb „Deutschlands Kundenchampions®“ und verleiht in diesem Zusammenhang den Sonderpreis für die kundenorientierteste Bank.
Weitere Informationen zum Unternehmen: www.The-Customer-Management-Company.com

Kontakt:
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