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Mrz
07

Krisenwährung Aktie gegen schleichende Vermögensentwertung

Krisenwährung Aktie gegen schleichende Vermögensentwertung

Dr. Holger Schmitz, Vorstand der SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement

Von einer gepflegten Aktienkultur kann hierzulande wahrlich nicht die Rede sein. „Ein Großteil der Anleger ist offensichtlich nur auf die Abwärtsrisiken des Aktienmarktes fixiert“, sagt Dr. Holger Schmitz, Vorstand der SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement. „Das ist bedauerlich, denn im aktuellen Umfeld der Euro- und Schuldenkrise, deren Konsequenzen von der Politik durch immer mehr Kosten hinaus gezögert werden, erweisen sich Aktien als weitgehend von politischen Machenschaften unabhängige Anlage.“

München, 7. März 2014 – Gelten in Krisenzeiten andere Spielregeln? Zur Bewältigung der Euro- und Schuldenkrise scheint der Politik zumindest jedes Mittel recht zu sein. Auch wenn das rasante Tempo der Neuverschuldung leicht zurückgegangen ist – die Altverschuldung wächst durch ständig neue Schulden immer weiter an. Kein Grund also, die europäische Schuldenkrise tot zu schweigen, wie es im politischen Tagesgeschehen derzeit praktiziert wird. Fakt ist vielmehr, wie von Wirtschaftsprofessoren verschiedentlich dargelegt wurde, dass die Euro-Krise das bisher bedeutendste gesamtwirtschaftliche Ereignis im noch jungen 21. Jahrhundert darstellen dürfte.

Staatsentschuldung durch die Hintertür

In den 24 Ländern des Euroraumes sind die Staatsschulden im Jahr 2013 – bis auf drei Ausnahmen – im Vergleich zum Jahr 2012 gestiegen, in fünf Fällen sogar im Bereich zweistelliger Prozentpunkte. Die Staatsverschuldung wird damit zu einem Kernproblem. Wie kommt die Politik aus diesem Dilemma heraus? Die Antwort liegt auf der Hand: Das vorhandene Geld der Bürger muss in den Kreislauf eingebracht werden. „Bereits seit dem Jahr 2011 kann eine schleichende Enteignung der Anleger in Sparguthaben und Staatsanleihen beobachtet werden“, so Dr. Holger Schmitz, Vorstand der SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement. „Durch indirekte Eingriffe seitens Regierungen und Notenbanken werden zum einen die Zinssätze unter die Inflationsrate manipuliert und zum anderen ein höheres Inflationsniveau angestrebt.“ Das sorgt für negative Realzinsen und führt zu der gewünschten realen – nicht jedoch nominalen! – Entwertung der Staatsschulden, aber auch zu einer Vernichtung der realen Kaufkraft des Sparers. Eine Anlage in Festgeld oder scheinbar sicheren Staatsanleihen suggeriert daher nur Sicherheit, in Wahrheit verliert das Vermögen jedoch mit Sicherheit an Wert.

Der stetige Zustrom an billigem Geld der Notenbanken und die Bereitschaft der Politik, auch deutlich höhere Inflationsraten zuzulassen, um damit die sonst längst fällige Lösung der Staatsschulden- und Eurokrise noch einmal in die Zukunft zu verschieben, wird an den Märkten seine Wirkung nicht verfehlen. An findigen Ideen, die reale Schuldenquote zu drücken, besteht auf Seiten der Politik wahrlich kein Mangel. Dazu zählt auch eine neue Berechnung des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Ab September 2014 wird in der europäischen Union eine neue Methode der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung angewendet. Alle volkswirtschaftlichen Statistiken werden rückwirkend bis ins Jahr 1991 revidiert. Der Erfolg: Mit der neuen Berechnung werden die statistischen Schuldenquoten sinken und das BIP einiger Euro-Länder um bis zu fünf Prozentpunkte steigen.

Von der schleichenden Enteignung zur einmaligen Vermögensabgabe

Was bisher als schleichende Enteignung durch Niedrigzinsen und Inflation bezeichnet werden kann, wird aber nicht ausreichen, um nachhaltig von den viel zu hohen Staatsschulden herunterzukommen. Das Gespenst einer möglichen Vermögensabgabe geht um. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat bereits im Jahr 2012 eine 10-Prozent-Abgabe auf Vermögen im Euroraum angeregt. Und der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seinem Fiskalbericht von Oktober 2013 diese Forderung unterstrichen. Er schlägt angesichts der historisch hohen Staatsverschuldung eine Vermögensabgabe von zehn Prozent in allen Euro-Ländern vor. Früher oder später könnten also alle EU-Bürger zur Staatensanierung heran gezogen werden. Bankeinlagen sind in diesem Zusammenhang besonders gefährdet – die Zypern-Krise sollte als Warnung verstanden werden. Die „einmalige fiskalische Maßnahme“ der zypriotischen Regierung im Jahr 2013 kann als Präzedenzfall gesehen werden, wie ein Staat auf die Bankguthaben seiner Bürger zurückgreift.

„Eine der besten Strategien, den realen Wert des Vermögens zu erhalten, finden Anleger in den nächsten Jahren im Aktienmarkt“, so Schmitz. „Aktien können mit Blick auf die schleichende Enteignung durch die Politik durchaus als eine Art Krisenwährung betrachtet werden.“ Eine Investition in Aktien oder Aktienfonds ist nicht nur eine der einfachsten Formen der Geldanlage. Sie liefert langfristig auch die höchste Rendite – nachweislich. Je länger die Haltedauer von Aktien oder Aktienfonds ist, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Anleger mit seinem Engagement einen Vermögensverlust erleidet.

Einstiegszeitpunkt bei Aktien sekundär

An den kräftigen Kursanstiegen der letzten Jahre konnte aber nur ein verschwindend geringer Anteil der deutschen Sparer teilhaben. Der Aktienanteil an den Vermögen verzeichnet einen historischen Tiefstand. „Anleger richten den Blick zu sehr auf die kurzfristigen Risiken am Aktienmarkt, statt auf die langfristigen Perspektiven zu schauen. Dabei kommt es auch überhaupt nicht auf einen vermeintlich richtigen Einstiegszeitpunkt an. Im Gegenteil, in über 35 Jahren an der Börse habe ich noch nie jemanden kennen gelernt, der mit diesem Ansatz nachhaltig Erfolg hatte“, sagt Schmitz. Entscheidend ist die langfristige Wertentwicklung einer Unternehmensbeteiligung. Von den Tagesschwankungen der Aktienmärkte sollte man sich nicht zu sehr beeindrucken lassen. Es gilt, zwischen „Preis“ und „Wert“ zu unterscheiden. Während der „Preis“ eines Unternehmens, also der Aktienkurs, von Tag zu Tag schwankt, ist das beim tatsächlichen Wert eines Unternehmens nicht der Fall. Langfristig wird der Preis immer wieder zum echten Wert zurückkehren.

Wer sich ob der jüngsten Höhenflüge von DAX und Dow Jones unsicher ist, hat mit einem Sparplan für Aktienfonds die Möglichkeit auch schrittweise in den Aktienmarkt einsteigen. So wird die Wahrscheinlichkeit, ausgerechnet in der Spitzenphase zu investieren, minimiert. „Wenn durch unvorhersehbare politische Ereignisse die Aktienkurse doch einmal deutlich nachgeben, dann sollten Anleger verstärkt zu günstigen Kursen zukaufen. Bis dahin werden die internationalen Aktienmärkte unter Schwankungen noch zulegen können. Wir können den Börsenbullen also vorläufig weiter reiten“, so Schmitz.

Über SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement
Die SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement mit Sitz im Tessin, Schweiz, wurde im Jahr 1997 zur individuellen Betreuung von anspruchsvollen Kunden im Vermögensverwaltungsbereich gegründet. Die SCHMITZ & PARTNER AG arbeitet partnerschaftlich mit der 2005 ebenfalls von Dr. Holger Schmitz gegründeten Schmitz & Cie. GmbH – Individuelle Fondsberatung zusammen. Dr. Schmitz ist bereits seit dem Jahr 1988 im Fach der Vermögensverwaltung tätig und arbeitete mehrere Jahre bei der FIDUKA Depotverwaltung im direkten Austausch mit Börsenlegende und Gründungsmitglied Andre Kostolany zusammen, bevor er sich 1993 selbständig machte. Neben der individuellen Beratung und dem persönlichen Depotmanagement erhalten Kunden durch die Kooperation mit der SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement die Möglichkeit, in zwei sich ergänzende Vermögensverwaltungs-fonds zu investieren. Der Schmitz & Partner Global Offensiv Fonds sowie der Schmitz & Partner Global Defensiv Fonds sind beides vermögensverwaltende Fonds, die sich durch ein besonders ausgewogenes Rendite-Risiko-Verhältnis auszeichnen.

SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement
Juliane Liedtke
Goldbekplatz 3
22303 Hamburg
+49 (0)40-401 999 – 25
juliane.liedtke@publicimaging.de
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