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Apr
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Know-how für die optimale Pharmaverpackung

High-Quality Datamatrix-Druck in Praxisstudie überprüft
Know-how für die optimale Pharmaverpackung

Hersbruck, 08.04.2011. Die Papiertechnische Stiftung (PTS) in München hat im Auftrag der Wolke Inks & Printers GmbH, dem weltweit führenden Hersteller wartungsfreier Kennzeichnungssysteme, eine Praxisstudie durchgeführt. Ziel war es, das Zusammenwirken von Kartoneigenschaften, Drucktechnologien und Druckfarben bei der Faltschachtelkennzeichnung mit Datamatrix-Codes zu untersuchen. Die Ergebnisse der Studie liegen jetzt vor: Demnach ist die Auswahl geeigneter Kartonqualitäten entscheidend.

Die Europäische Union will den Arzneimittelhandel stärker kontrollieren. Pharmazeutische Arzneimittel sollen mit Sicherheitsmerkmalen versehen werden, um den weltweit zunehmenden Produktfälschungen entgegenzuwirken und den Verbraucherschutz maßgeblich zu verbessern. Die EFPIA (Europäischer Verband der pharmazeutischen Industrie) fordert eine rückverfolgbare Produktkennzeichnung mit Datamatrix-Codes. Diese müssen in hoher Qualität aufgebracht werden, um eine Identifizierung mit elektronischen Lesegeräten zu ermöglichen. Dafür liefert Wolke Inks & Printers leistungsfähige Drucksysteme mit thermaler Inkjet-Technologie von Hewlett Packard.

Randscharfe und kontrastreiche Drucke mit schneller Trocknung erfordern optimale Inkjet-Tinten und geeignete Kartonoberflächen. In den bisherigen Spezifikationen der „Forschungsgemeinschaft Faltschachteln für die pharmazeutische Industrie“ (FFPI) findet man jedoch keine Angaben zur Beschaffenheit von Pharmakartons für die Inkjetkennzeichnung. Um diesen Erkenntnisstand zu verbessern, hat Wolke von der PTS, einem unabhängigen Forschungsinstitut mit fundierter Expertise über Prüftechnik für papierne Werkstoffe, eine umfangreiche Testreihe durchführen lassen.

Durch vergleichende Versuche wurde ermittelt, wie die Qualität der Codierungen durch unterschiedliche Kartonoberflächen beeinflusst wird und welche Kartonsorten für die Kennzeichnung mit Drucksystemen von Wolke besonders geeignet sind. Zum Vergleich standen 76 Kartonsorten, die in Europa zur Herstellung von Pharmaschachteln eingesetzt werden. Mit dem Wolke Drucker m600 advanced und dem Tintentyp Universal Black wurden 2D-Codes GS1 Datamatrix und 4-zeilige Texte aufgedruckt. Alle relevanten Kriterien des Druckes im Zusammenwirken mit dem Faltschachtelkarton kamen auf den Prüfstand: Trocknungszeit, Wischfestigkeit, Scheuer- und Nassfestigkeit des 2D-Codes, das Verlaufverhalten der Druckfarbe und der Einfluss von UV-Bestrahlung auf die Kameralesbarkeit (Grading).

Die praxisnahen Labortests bestätigten eine starke Abhängigkeit der Kennzeichnungsqualität von der Beschaffenheit der Kartonoberfläche. Prinzipiell geeignet waren alle geprüften Kartonsorten mit unbedruckten und lackfreien Oberflächen. Bei einer Druckgeschwindigkeit von 50 m/min und einer Auflösung von 300 dpi hatten alle Codes ein gutes Grading und hohe Kontrastwerte.

Bei den Trocknungsgeschwindigkeiten mit anschließenden Wischtests gab es gravierende Unterschiede. Nur auf 20 getesteten Kartonsorten waren die Codierungen schon nach 0,3 Sekunden wischfest trocken. Auf allen weiteren Kartonsorten wurden Trocknungszeiten von bis zu einer Sekunde ermittelt.

Die Qualität und Lesbarkeit der 2D-Codes kann auch durch gewölbte Kartonoberflächen und hohe Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt werden. Diese und weitere Rahmenbedingungen sind bei der Produktkennzeichnung während des automatischen Verpackens zu berücksichtigen. Der Kunde wird dazu durch Wolke Anwendungstechniker fachkundig beraten.

Die Zusammenarbeit mit der Papiertechnischen Stiftung geht weiter. Mit finanzieller Unterstützung durch Wolke wurde kürzlich ein Forschungsprojekt des vfa (vfa = die forschenden Pharma-Unternehmen) abgeschlossen. Es sollte eine Technologie gefunden werden, die zur Spezifizierung von Kartonoberflächen für die Codierung mit wässrigen Inkjet-Tinten geeignet ist und für die Qualitätskontrolle bei der Herstellung des Kartonmaterials genutzt werden kann. Das Forschungsziel wurde erreicht und Wolke wird in Kürze darüber berichten.

Wolke stellt damit einmal mehr unter Beweis, dass sich die fachliche Kompetenz des Unternehmens nicht auf die Bereitstellung modernster Hochleistungsdrucker beschränkt. Das gesamte technische Umfeld gehört dazu – von der Drucktechnologie über dessen Integration und Steuerung in Abpacklinien bis hin zur Wahl des optimalen Faltschachtelmaterials. Wolke begleitet seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit fundierter und praxisorientierter Beratung.

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Wolke auf der Interpack: Düsseldorf, 12.-18. Mai +++ Halle 8a/D34

Weitere Wolke-Drucksysteme werden auf den Messeständen der Firmen Videojet: Halle 06/B62 und Travtec: Halle 5/F04-17 ausgestellt
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Wolke Inks & Printers ist seit Jahren Weltmarktführer für Drucksysteme mit integrierter Thermal-Inkjet-Technologie zur Produktkennzeichnung und verfügt über besondere Kompetenz im Pharmabereich. Gerade hier ist die zuverlässige Kennzeichnung von Produkten ein wesentlicher Aspekt bei der Erhöhung der Produktsicherheit. Weltweit werden immer mehr Kennzeichnungsvorschriften implementiert, um die lückenlose Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit von Medikamenten zu gewährleisten. Auch in allen anderen Branchen spielt das Thema Kennzeichnung eine entscheidende Rolle im Produktionsprozess.

Wolke Inks & Printers GmbH
Sandra Büttner
Ostbahnstraße 116
91217 Hersbruck
09151 / 81 61 15

sandra.buettner@wolke.com

Pressekontakt:
FAKTUM
Sonja Reber
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