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Jul
18

Junge Chefs in Deutschland müssen um Respekt kämpfen

Aktuelle Studie untersucht Generationsunterschiede am Arbeitsplatz

Junge Chefs in Deutschland müssen um Respekt kämpfen

Junge Chefs müssen häufiger um Respekt kämpfen.

Dynamisch, ambitioniert und zukunftsgewandt: Mitarbeiter, die schon in jungen Jahren in Führungspositionen aufsteigen, bringen oft großes Potential mit. Doch statt von dem frischen Wind der Durchstarter zu profitieren, haben viele Unternehmen mit einem Problem zu kämpfen: Die jungen Chefs werden von ihrem Team nicht akzeptiert. Zwei von drei Arbeitnehmern (66 %) bevorzugen einen Vorgesetzten, der älter ist als sie selbst. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers.

Viele Mitarbeiter sind misstrauisch und zeigen sich wenig kooperativ, wenn jüngere Kollegen die Führung übernehmen. Selbst wenn der neue Chef einen guten ersten Eindruck macht, ist der Altersunterschied noch ein Problem. Jeder fünfte Arbeitnehmer (20 %) in Deutschland stört sich am Alter seines direkten Vorgesetzten, auch wenn dieser seine Kompetenz schon bewiesen hat.

Besonders bei Dienstleistern ist der Altersunterschied ein Problem: 75 % hätten dort gerne einen älteren Chef. Unter Beamten und bei Non-Profit-Organisationen sind es noch 68%, im Handel nur noch 65%. In der Industrie können sich die meisten Arbeitnehmer mit einem jüngeren Chef anfreunden. Dort bevorzugen noch 60% einen Chef, der älter ist als sie selbst.

Mit einer solchen ablehnenden Haltung könnten deutsche Unternehmen wichtige Führungskräfte ins Ausland vergraulen, denn die Nachbarn sind in der Altersfrage toleranter. In Polen (47 %), den Niederlanden (52 %) und Belgien (58 %) sind zum Beispiel deutlich weniger Arbeitnehmer der Idee abgeneigt, unter einem jüngeren Vorgesetzten zu arbeiten.

„Unternehmen müssen sich jetzt aktiv um die Ausbildung und von jungen Führungskräften kümmern und ein passendes Umfeld für sie schaffen“, so Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad Deutschland. „Das kann auf der einen Seite ein Förderprogramm für ambitionierte Mitarbeiter sein. Aber auch eine Unternehmenskultur, die dazu beiträgt, dass Altersunterschiede in der Chefriege akzeptiert werden, kann helfen, junge Führungskräfte anzuziehen.“

Über die Online-Umfrage

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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