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Sep
11

Geänderte Bedürfnisse der Generation-Y gegenüber Arbeitgebern

em Arbeitsmarkt von Morgen steht eine der größten Herausforderungen überhaupt bevor. Die Rede ist vom drohenden Fachkräftemangel. In diesem Zusammenhang spielen auch die Bedürfnisse der jungen Generation von Fachkräften eine besondere Rolle.

Die Anforderungen an den Arbeitgeber haben sich im Laufe der Zeit erheblich geändert. Noch vor einigen Jahren waren die Karrieremöglichkeiten bzw. Aufstiegschance das A und O, wenn es darum ging als junge Fachkraft sich bei einem Unternehmen zu bewerben. In der heutigen Zeit legen junge Fachkräfte zwar immer noch Wert auf Karrieremöglichkeiten aber sie ist nicht mehr so wichtig. Mehr in den Fokus ist die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit gerückt. Dies nennt man auch Work-Life-Balance. Natürlich spielt eine gerechte Entlohnung für die erbrachte Leistung auch eine wichtige Rolle. Aber in Hinblick auf den drohenden Fachkräftemangel sollte sich Unternehmen über zusätzliche Leistungen Gedanken machen.

Zusätzliche Leistungen haben den Vorteil, dass sie für einen Auf- und Ausbau der eigenen Arbeitgebermarke sorgen. Dies ist besonders unter Berücksichtigung des drohenden Fachkräftemangels von enormer Bedeutung. Unternehmen sollten sich positiv auf dem Arbeitsmarkt von der Konkurrenz abheben. Bereits heute sieht es so aus, als ob sich Unternehmen bei den Fachkräften bewerben müssen. Da kann eine gute Arbeitgebermarke der entscheidende Faktor sein bei der Wahl des Arbeitgebers. Zusätzliche Leistungen können zum Beispiel die Einführung einer betrieblichen Altersvorsorge (auch bAV genannt) sein, die Bereitstellung von so genannten Zeitwertkonten oder die Einführung einer betrieblichen Krankenversicherung. Eine solche betriebliche Krankenversicherung hat den Vorteil, dass auch Familienmitglieder über eine solche Zusatzversicherung abgesichert werden können. An dieser Stelle sind wir wieder bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Viele Unternehmen, gerade aus dem Mittelstand, behandeln das Thema Fachkräftemangel eher stiefmütterlich. Hintergrund des Fachkräftemangels ist der Demographische Wandel in Deutschland. In den nächsten Jahren werden wesentlich mehr Fachkräfte in den Ruhestand gehen als neue nachrücken werden. Experten gehen daher davon aus, dass bis 2025 mehr als sechs Millionen Fachkräfte fehlen werden. Viele Personalverantwortliche und Geschäftsführer sind der Meinung, dass die Politik für entsprechende Lösungen zu sorgen haben. Dies wird allerdings nicht der Fall sein. Auch die Unternehmen selber stehen in der Pflicht, sich auf diese Herausforderung einzustellen. Bereits heute leiden einige Branchen unter den Auswirkungen des Fachkräftemangels. Vakant Stellen zu besetzen dauert wesentlich länger als noch vor ein paar Jahren. Zu den betroffenen Branchen gehören zum Beispiel die IT-Branche, die Pflegebranche oder die Hotel- und Gastronomiebranche.

Laut Alois Messing, Projektleiter INIFA – Initiative Fachkräfte, sollten sich gerade Unternehmen aus dem Mittelstand mit den Bedürfnissen der jungen Generation an Fachkräften auseinander setzen. Großunternehmen und Konzerne können sich mit Hilfe von großen Budgets auf den drohenden Fachkräftemangel vorbereiten. Gerade mittelständische Unternehmen haben genau diese Möglichkeit eher seltener. Aus diesem Grund sei es von enormer Bedeutung, sich auf dem Arbeitsmarkt von Morgen positiv zu positionieren.

Bietet ein Unternehmen zusätzliche Leistungen an und bemüht sich die Work-Life-Balance um zu setzen, ist es natürlich auch wichtig, dies nach außen zu kommunizieren. Neben der Mundpropaganda der eigenen Fachkräfte bietet eine moderne Karriere-Homepage die besten Chancen, potenziellen Bewerbern über diese Leistungen zu informieren. Auch die eigene Unternehmenskultur spielt bei solchen Entscheidungen eine große Rolle. Ist einem potenziellen Bewerber die zukunftsorientierte Unternehmenskultur bekannt, kann dies auch zu einer positiven Entscheidung für dieses Unternehmen führen.

INIFA Initiative Fachkräfte berät Unternehmen, Städte, Wirtschaftsregionen und Verbände mit dem Ziel der Fachkräftebindung und Fachkräftegewinnung. INIFA basiert auf einer interdisziplinär konzipierten, ganzheitlichen Strategie zur optimalen Gestaltung der relevanten Voraussetzungen und der Organisation mit individuellen Lösungen.

INIFA betrachtet den Fachkräftemangel aus vier Perspektiven: Arbeitgeber, Fachkräfte, Markt/Region und Prozesse des Personalmanagements. Jede Perspektive hat ihre eigenen Erfolgsfaktoren, insbesondere 1: Attraktivität und Eignung der finanziellen/materiellen Angebote des Arbeitgebers, 2: Persönliche Bedürfnisse der bestehenden und potenziellen Arbeitskräfte, 3: Effizienz der Organisation und der Prozesse, 4: Image der Produkte/ Dienstleistungen, 5: Handeln der Marktteilnehmer, 6: Transparenz, Attraktivität und Bekanntheit der Region.

Das Kompetenzteam der INIFA steht in jeder Phase eines Projektes zur Verfügung. Beginnend von der strategischen Ausrichtung mit der Zielfestlegung und Konzeption bis zur erfolgreichen Umsetzung der Lösungen für die relevanten Erfolgsfaktoren: beratend, ausarbeitend, moderierend und unterstützend. Mit einem effizienten (Multi-) Projektmanagement.

Kontakt
INIFA – Initiative Fachkräfte
Alois Messing
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