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Mai
05

FRIATEC schließt Geschäftsjahr 2010 erfolgreich ab

Jahresabschluss der FRIATEC Aktiengesellschaft, Mannheim
FRIATEC schließt Geschäftsjahr 2010 erfolgreich ab

Die FRIATEC Aktiengesellschaft, Mannheim, hat im Geschäftsjahr 2010 sowohl Umsatz als auch Ergebnis gesteigert. Hierzu trug neben internen Maßnahmen auch der wirtschaftliche Aufschwung bei. Das Exportgeschäft entwickelte sich ebenfalls positiv.

FRIATEC ist einer der führenden internationalen Anbieter von Produkten aus korrosionsbeständigen und verschleißfesten Werkstoffen. Der wirtschaftliche Aufschwung belebte die für FRIATEC wichtige Baubranche sowie die Infrastruktur- und Industriemärkte. Mit 3,6 % stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) so stark wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 7,2 Mio. Euro (+4,7 %) auf 161,5 Mio. Euro. Auch die gezielten Maßnahmen zu Kostensenkungen griffen: Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 34,3 % auf 15,1 Mio. Euro. Dabei entwickelte sich der Export besser als die inländischen Märkte, sodass der Anteil Ende 2010 nahezu wieder auf dem Vorkrisenniveau von 50 % lag. Es wurde ein operativer Cash-flow von 20,0 Mio. Euro erwirtschaftet.

„Die Geschäftstätigkeit der FRIATEC hat sich zufriedenstellend entwickelt“, lautet das Fazit von Alleinvorstand Klaus Wolf. „Durch rechtzeitig eingeleitete Sparmaßnahmen ist es uns gelungen, fast alle Arbeitsplätze und damit auch das bestehende Know-how im Unternehmen zu erhalten. Dies war die richtige Entscheidung.“ Durch die steigende Nachfrage war die Auslastung der Produktion wieder gewährleistet und auf die im Vorjahr eingeführte Kurzarbeit konnte fast vollständig verzichtet werden.

Division Technische Kunststoffe übertrifft Erwartungen

Der Unternehmensbereich Kunststoffe mit den Divisionen Technische Kunststoffe und Gebäudetechnik erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2010 mit 58,8 % den größten Anteil am Gesamtgeschäft. 94,9 Mio. Euro Umsatz entfallen auf diesen Bereich (2009: 87,4 Mio. Euro).

Die Division Technische Kunststoffe, die innovative Verbindungstechnik für Gas-, Wasser-, Abwasser- und Industrie-Rohrleitungssysteme aus PE-HD anbietet, übertraf die Erwartungen. Vor allem das Exportgeschäft konnte weiter ausgebaut werden. In Osteuropa stieg die Nachfrage fast auf Vorkrisenniveau. Das Inlandsgeschäft zeigte einen schwächeren Verlauf als das Exportgeschäft. „Solange es für die Versorgerunternehmen in Deutschland keine Sicherheit über die zukünftigen Netzentgelte gibt, werden keine Investitionen getätigt werden“, so Wolf. Da die gesetzlich vorgeschriebenen Sanierungen von Rohrleitungen weitgehend abgeschlossen sind, nimmt auch der Preisdruck im deutschen Markt zu.

Die Division Gebäudetechnik entwickelte sich nicht zufriedenstellend. Durch die Übernahme von neuen Produktgruppen aus dem Aliaxis-Konzern konnte der Umsatz zwar um rund 16 % gesteigert werden. Aufgrund der dadurch entstandenen Anlauf-, Integrations- und Personalkosten ließ sich jedoch noch kein positiver Ergebnisbeitrag erzielen.

Unternehmensbereich Sonderwerkstoffe erreicht knapp Vorjahresniveau

Der Unternehmensbereich Sonderwerkstoffe mit den Divisionen Keramik und Pumpen erzielte im Geschäftsjahr 2010 66,6 Mio. Euro Umsatz und erreichte damit knapp das Vorjahresniveau. Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung der Division
Keramik zurückzuführen. Die Division umfasst die Bereiche FRIALIT-DEGUSSIT, einen Hersteller von kundenspezifischen Bauteilen aus Hochleistungskeramik, und FRIDURIT-Labortechnik, einen Produzenten von Labortischplatten und -becken aus Keramik sowie Umweltapparaten wie Abluftwäscher und Neutralisationsanlagen für Laboratorien.

FRIALIT-DEGUSSIT konnte durch moderne Fertigungsverfahren und die gute Auftragslage in Westeuropa, Amerika, Russland und Asien trotz steigender Rohstoffpreise den Gewinn gegenüber 2009 wesentlich verbessern. FRIDURIT-Labortechnik profitierte von den konjunkturstützenden Maßnahmen im öffentlichen Sektor der Universitäten und Forschungsinstitute. Auch im industriellen Bereich nahm die Investitionsbereitschaft im Forschungssektor zu. International nahm vor allem die Nachfrage im russischen und chinesischen Markt zu. Aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise und Lohnkosten erreichte das Ergebnis jedoch nicht das Vorjahresniveau.

Weniger erfreulich verlief das Geschäftsjahr 2010 für den Bereich Pumpen. Aufgrund der niedrigen Auftragseingänge im Krisenjahr 2009 und der langen Vorlaufzeiten für die Auftragsfertigung kamen die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in diesem Bereich erst 2010 zum Tragen. So verzeichnete der Bereich Pumpen einen Umsatzrückgang von 10 %. Auch das Ergebnis fiel deutlich niedriger aus als im Vorjahr. Erfreulich ist, das sich im Jahr 2010 die Auftragslage vor allem in den osteuropäischen Ländern deutlich verbessert hat. „Wir sind überzeugt, dass wir im Bereich Pumpen nun die letzten Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise überwunden haben“, meint Wolf. „Die forcierte Neukundengewinnung trägt erste Früchte.“ Die Erschließung des Solarmarkts verläuft ebenfalls erfolgreich. So wurde 2010 auch das thermische Kraftwerk ANDASOL 3, ein Solarfeld von über 510.000 qm, mit Salzschmelzepumpen beliefert.

Zukunftssicherung durch Forschung, Entwicklung und Ausbildung

Im Geschäftsjahr 2010 investierte FRIATEC 5,5 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung (2009: 5,2 Mio. Euro). In beiden Unternehmensbereichen wurden bestehende Produktlinien ergänzt und optimiert sowie neue Technologien und innovative Produkte entwickelt. Weitere 4,5 Mio. Euro (2009: 3,6 Mio. Euro) investierte die FRIATEC AG in die Erneuerung von Fertigungsanlagen, Optimierung der Produktionsprozesse und die Modernisierung der IT-Infrastrukturen.

Auch auf die Ausbildung junger Nachwuchskräfte sowie die Weiterbildung seiner Mitarbeiter für den internationalen Einsatz legt FRIATEC großen Wert. „Ziel ist es, zukünftig frei werdende Stellen im Unternehmen mit qualifizierten jungen Nachwuchskräften aus den eigenen Reihen zu besetzen und so auch dem Facharbeitermangel aktiv entgegenzuwirken“, sagt Wolf. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde allen Auszubildenden nach Ende der Ausbildung ein Arbeitsplatzangebot gemacht.15 Auszubildende starteten 2010 in Mannheim und Wiesbaden ihre berufliche Laufbahn als Bachelor of Arts, Bachelor of Science, Bachelor of Engineering, Industriekaufmann, Industriemechaniker, Mechatroniker oder Industriekeramiker. Im Durchschnitt waren 1.057 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.080) bei der FRIATEC AG beschäftigt.

Ausblick: Gut aufgestellt für zukünftige Herausforderungen

Ausgehend von den von führenden Wirtschaftsforschungsinstituten getroffenen Wachstumsprognosen erwartet FRIATEC für das Geschäftsjahr 2011 eine Fortsetzung der weltweiten Konjunkturerholung und damit eine weitere Steigerung der Auftragslage. Der Exportmarkt wird aller Voraussicht nach die stärkste Antriebskraft bleiben, aber auch die Binnenwirtschaft soll noch an Fahrt aufnehmen. Ob und inwieweit FRIATEC von den zu erwartenden Wachstumssteigerungen in den einzelnen Marksegmenten tatsächlich profitieren kann, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie der Investitionstätigkeit der Versorgungsunternehmen oder der Bautätigkeit. „FRIATEC wird weiterhin in viel versprechende Wachstumsmärkte investieren. Trotz des anhaltenden Konsolidierungstrends kann FRIATEC dank des vielschichtigen Produktsortiments einen breiten Kundenstamm bedienen und sieht sich somit für zukünftige Herausforderungen gerüstet“, so Wolf. „Sollte der konjunkturelle Aufwärtstrend anhalten, sehen wir keine Probleme, weiter zu wachsen und unsere Marktposition auszubauen.“

Bildmaterial zum Download:
1) Klaus Wolf, Vorstand der FRIATEC AG
2) Luftaufnahme FRIATEC AG
3) Andasol_3a und Andasol_3b: FRIATEC AG liefert Hochtemperatur-Salzschmelze-pumpen für zukunftsträchtige solarthermische Kraftwerke – als einer der wenigen Pumpenhersteller weltweit.
4) Keilmuffe: Zukunftsmarkt – bei der Großrohrtechnik sieht FRIATEC Wachstumspotenzial.
5) Bildverstaerker: Individuelle Kundenanfertigungen aus Oxidkeramik der FRIATEC befinden sich in vielen hochtechnologischen Produkten.

http://www.friatec.de/content/friatec/de/Ueber-Friatec/downloads/FRIATEC-Bilder.zip

Die FRIATEC AG ist einer der führenden internationalen Anbieter von Produkten aus korrosionsbeständigen und verschleißfesten Werkstoffen.

FRIATEC AG
Aris Lang
Steinzeugstraße 50
68229 Mannheim
0621/486-2240

http://www.friatec.de
aris.lang@friatec.de

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