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Okt
09

Barometer Kostenmanagement: Öffentliche Hand hat deutlichen Nachholbedarf beim Thema Kostenmanagement

Fehlende Strukturen und personelle Ressourcen Grund für nicht genutzte Potenziale in Unternehmen

Barometer Kostenmanagement: Öffentliche Hand hat deutlichen Nachholbedarf beim Thema Kostenmanagement

Barometer Kostenmanagement

Köln, 09.10.2012 Unternehmen der öffentlichen Hand haben im Bereich Kostenmanagement deutlichen Nachholbedarf. Die ist ein Ergebnis des von Expense Reduction Analysts und der EBS Business School erstellten Barometers Kostenmanagement, an dem sich 185 Unternehmen beteiligt haben. Während bei Branchen wie Transport, Dienstleistungen und Automotive-Industrie Maßnahmen zum Kostenmanagement in nahezu allen Unternehmen angewendet werden, sind es bei Unternehmen der öffentlichen Hand nur 57 Prozent. Zudem weisen öffentliche Unternehmen die niedrigsten Werte bei der Nutzung von Kennzahlen, Zugang zu externen Informationen, Anwendung von Beschaffungs- und Controllinginstrumenten sowie Weiterbildungsmöglichkeiten auf.

Insgesamt weist das Barometer Kostenmanagement einen Wert von 63 von 100 möglichen Punkten auf. „Der relativ niedrige Wert zeigt, dass viele Unternehmen noch große ungenutzte Optimierungspotenziale im Bereich Kostenmanagement haben“, sagt Dr. Arnd Halbach, Geschäftsführer der Expense Reduction Analysts GmbH. Laut den Resultaten des Barometers nutzen sehr gut aufgestellte Unternehmen prozessorientierte und aktualisierte Kennzahlen sowie spezialisierte Beschaffungs- und Controllinginstrumente weit überdurchschnittlich. Zudem legen diese Unternehmen für Kennzahlen klar definierte Zielwerte fest. „Die Bereiche Kennzahlen bzw. Informationen und die Anwendung der geeigneten Instrumente hatten im Barometer Kostenmanagement den größten Einfluss auf die Kosteneffizienz von Unternehmen. Die unterdurchschnittlich niedrigen Werte von 61 bzw. 55 Punkten zeigen, dass Unternehmen Handlungsbedarf haben“, so Halbach.

Das Barometer Kostenmanagement zeigt auch, dass mehr als 9 von 10 Unternehmen in den vergangenen 3 Jahren die eigenen Ausgaben überprüft haben und dieses als Aufgabe des Topmanagements ansehen. Allerdings ist nur knapp die Hälfte der Unternehmen mit den Resultaten zufrieden. „Die Ergebnisse des Barometers Kostenmanagement deuten darauf hin, dass es in vielen Unternehmen an Strukturen und personellen Ressourcen fehlt“, sagt Halbach. Laut dem Barometer verfügt nur ein Drittel der Unternehmen über ausreichend Personal und genaue Zeitpläne. Weiterbildungsmaßnahmen werden nur in 30 Prozent der Unternehmen angeboten.

Um die eigenen Kosten im Griff zu behalten, nutzen die meisten Unternehmen Instrumente wie Verhandlungen (79,2%) und Kostencontrolling (75%). Am effektivsten sind laut dem Barometer Kostenmanagement allerdings spezialisierte Instrumente wie Life Cicle Costing, Benchmarking, Gemeinkostenwertanalyse sowie Prozesskostenrechnungen. „Je differenzierter die angewendeten Instrumente sind, desto zufriedener sind die Unternehmen mit den Resultaten“, so Halbach.

„Es wird sehr interessant sein zu sehen, wie Unternehmen in Zukunft das Thema Kostenmanagement angehen, und welche Auswirkungen konjunkturelle Veränderung und die Euro-Krise haben“, sagt Halbach in Vorschau auf das Barometer Kostenmanagement 2013.

Barometer Kostenmanagement:
Das Barometer Kostenmanagement wird von Expense Reduction Analysts und der EBS Business School erstellt und zeigt auf, wie effizient Unternehmen im Bereich Kostenmanagement arbeiten. Dazu werden die Teilbereiche „Strategie“, „Organisation“, „Information“, „Instrumente“ und „Kultur“ untersucht. Aus dem Barometer Kostenmanagement lässt sich ableiten, welche Schritte Unternehmen in Angriff nehmen sollten, um ihre Kosteneffizienz zu verbessern. Das Barometer Kostenmanagement wird jährlich durchgeführt. Das vollständige Baromter Kostenmanagement kann gegen eine Schutzgebühr von EUR 390,00 über Expense Reduction Analysts oder die EBS Business School bezogen werden.
http://www.expensereduction.eu/de/barometer-kostenmanagement

Über Expense Reduction Analysts

Expense Reduction Analysts wurde 1992 gegründet und ist auf die Reduzierung von Beschaffungskosten spezialisiert. Das Unternehmen optimiert nachhaltig den Einkauf in den nicht-strategischen Einkaufsbereichen. Mit Experten in über 30 Ländern bietet Expense Reduction Analysts Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen einen einzigartigen Ansatz. Die 750 Experten von Expense Reduction Analysts verfügen über langjähriges Know-how in Kostenkategorien wie Energie, Versicherung, Logistik, Telekommunikation, Entsorgung, Marketing und Fuhrparkmanagement. Durchschnittlich erzielt Expense Reduction Analysts Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich.

Expense Reduction Analysts hat Kunden aller Größen und aus beinahe allen Branchen.

Weitere Informationen unter www.expensereduction.com

Kontakt:
Expense Reduction Analysts GmbH
Thomas Löwer
Friesenstraße 72
50670 Köln
0049 (0) 221 922 957 10
tloewer@expensereduction.com
http://www.expensereduction.com

Pressekontakt:
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Thomas Löwer
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