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Jun
26

Bargeldverbot – das Ende der Freiheit

Leider ist der Ruf nach Bargeldverbot kein Einzelfall mehr, sondern eine ernste Bedrohung für unsere individuellen Freiheit. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert Bargeldverbot in Deutschland und der EU! In Schweden, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien ist man da schon einen Schritt weiter, da gibt es bereits drastische Einschränkungen des Bargeldverkehrs.
Was ist denn so schlimm daran, wenn es kein Bargeld mehr gibt? Worin besteht da denn eine Gefahr? Ist doch vermeintlich viel bequemer und sicherer. Der russische Schriftsteller schrieb: Geld ist geprägte Freiheit. Damit ist natürlich Bargeld gemeint. Wenn das Bargeld abgeschafft würde, wäre der Bürger der staatlichen Willkür schutzlos ausgesetzt. Wie kommt das?
Warum soll die Bargeldnutzung eingeschränkt und möglichst abgeschafft werden? Weil die Politik weltweit ein großes Problem hat. Es stellt sich nämlich immer drängender die Frage: Wie kommt die EU, wie kommt die Welt aus der Schuldenspirale wieder raus? Denn dass es mit dieser Art der Geldpolitik nicht ewig so weiter geht, ist jedem denkenden Menschen klar. Die Politiker und ihre Chefvolkswirte sinnen nach gutem Rat. Und der ist nicht teuer, wenn man den Bürger zur Kasse bitten kann.
Bargeldverbot ist nicht nur die Verwirklichung des gläsernen Bürgers, der nichts mehr kaufen kann, nichts mehr beschaffen kann, ohne dass Banken und staatliche Stellen in Echtzeit mithören und mitlesen können. Eine Unverschämtheit. Aber das ist noch das geringste Problem.
Die große Gefahr der Bargeldbeschränkung und des Bargeldverbotes liegt darin, dass sich der Bürger gegen Minuszinsen nicht mehr wehren kann. Und dass damit der Bürger die Zeche bezahlen wird, ja bezahlen muss, die andere verursacht haben. Anders scheint das Schuldenproblem nicht lösbar zu sein, damit die Politiker ihr Gesicht wahren können. Da muss man gar kein Schwarzmaler sein, um zu diesem Schluss zu kommen.
Der Anfang ist ja schon mit den Nullzinsen gemacht. Wir alle blechen schon jetzt Tag für Tag für verfehlte Politik und für die haarsträubenden Geldspiele des Bankenunwesens. Und das dicke Ende der partiellen Enteignung wird noch kommen.
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