Finanz Nachrichten und Wirtschaft Nachrichten

Kostenlose Pressemitteilungen zu Wirtschaft und Finanzen

Mai
21

Arbeitsmarkt 2030: Prognosen für Betriebe und regionale Arbeitsmärkte kostenlos auf wbv Open Access

Als Ergänzung zur Studie „Arbeitsmarkt 2030“ stehen jetzt Detail-Prognosen für die einzelnen Bundesländer sowie für den Arbeitskräftebedarf von kleinen, mittleren und großen Betrieben kostenlos bei wbv Open Access zur Verfügung.

Arbeitsmarkt 2030: Prognosen für Betriebe und regionale Arbeitsmärkte kostenlos auf wbv Open Access

Arbeitsmarkt 2030 – Prognosen nach Bundesländern

– Prognosen nach Bundesländern: Ost vs. West und Süd vs. Rest –
Mehr als zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt die Prognose sehr deutliche Unterschiede zwischen den west- und ostdeutschen Bundesländern: Die ostdeutschen Flächenländer müssen bis 2030 mit Beschäftigungsverlusten zwischen 14 und 25 % rechnen. Die zweite Linie trennt großstädtische Zentren und den ländlichen Raum: Die Entwicklung in den Stadtstaaten wird vom Zustrom junger und gut ausgebildeter Arbeitskräfte vorangetrieben. Besondere Beschäftigungspotenziale haben dabei die wissensbasierten Dienstleistungen. Die ländlichen Regionen verlieren immer mehr Beschäftigte. Das betrifft weite Teile Ostdeutschlands, ebenso wie größere Gebiete Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens, Hessens und des nördlichen Bayerns.
Eine dritte Trennlinie besteht zwischen Bayern und Baden-Württemberg und den verbleibenden westlichen Flächenstaaten. In den südlichen Bundesländern sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung in der Zukunft bereits jetzt sehr gut und ihre Attraktivität wird hoch bleiben.

– Arbeitskräftebedarf kleiner, mittlerer und großer Betriebe –
Der Beschäftigungsabbau in der Industrie und die Beschäftigungs-gewinne der wissensbasierten Dienstleistungsbranchen verändern die deutschen Wirtschaftslandschaft. Arbeitsmarkt 2030 prognostiziert stärkere Beschäftigungsverluste in den mittelständischen Industrie- und Handelsbetrieben. Gewinner sind Großbetriebe in Handel und Verkehr, Unternehmens- und Finanzdiensten und in der öffentlichen Verwaltung. Deutlich zunehmen wird der Anteil der Kleinstbetriebe, vor allem im Dienstleistungsbereich.

– Zur Methodik von „Arbeitsmarkt 2030“ –
Für die Studie „Arbeitsmarkt 2030“ wurden auf der Grundlage von sieben Fachexpertisen zwei alternative Zukunftsszenarien für die Modellrechnung entwickelt. Die Fachexpertisen prognostizieren die Auswirkungen in Globalisierung, technologischem Wandel, Arbeitsorganisation, Klimawandel und vor allem im demografischen Wandel auf das Bildungs- und Beschäftigungsverhalten der deutschen Bevölkerung.

Die quantitativen Modelle der Studie unterscheiden zwischen 44 Wirtschaftszweigen, 88 Berufsgruppen und 27 Fachrichtungen der beruflichen Bildung. Dieser hohe Detailgrad geht weit über vorliegende Prognosen hinaus. Die Modelle beruhen auf einem Arbeitsmarktmodell, das auch für Qualifikationsprognosen vom Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP) eingesetzt wird. Insgesamt sieben Module schätzen im quantitativen Studienteil Angebot und Nachfrage von Arbeitskräften simultan und berücksichtigen die vielfachen Rückkoppelungen auf den Arbeitsmärkten. „Arbeitsmarkt 2030“ stellt erstmals die Entwicklung von Arbeitsmarktströmen in einer breiten beruflichen und qualifikationsspezifischen Untergliederung dar.

Die Autoren legen mit ihrem Bericht eine strategische Vorausschau auf eine mögliche Zukunft des Arbeitsmarktes in Deutschland vor, die einen Beitrag zur Debatte über die Zukunft der Arbeit liefert. Der Methodenbericht und der Bericht über die Fachexpertisen und Szenarien zur Studie stehen kostenlos auf wbv-open-access.de zur Verfügung.

Autoren
Kurt Vogler-Ludwig ist Gründer und Direktor von Economix Research & Consulting, München, einem unabhängigen Büro für wirtschaftspolitische Beratung. Er ist Wirtschaftswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarkt- und Strukturforschung, Berater der Europäischen Kommission und Gutachter für Bundes- und Landesministerien sowie politische Institutionen im In- und Ausland.

Nicola Düll ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München. Sie ist Gründerin und Direktorin von Economix Research & Consulting, Korrespondentin der Europäischen Kommission sowie Gutachterin für OECD, Weltbank und politische Institutionen im In- und Ausland.

Ben Kriechel ist geschäftsführender Partner bei Economix Research & Consulting, München. Er ist maßgeblich an der Entwicklung der Prognosemodelle für Deutschland und die EU-Länder beteiligt.
_______________________________

Kurt Vogler-Ludwig, Nicola Düll, Ben Kriechel
Arbeitsmarkt 2030 – Prognose nach Bundesländern
Eine strategische Vorausschau auf die regionalen Arbeitsmärkte
W. Bertelsmann Verlag, 2014
DOI 10.3278 / 6004419w
6004419w

_______________________________
Kurt Vogler-Ludwig, Ben Kriechel
Arbeitsmarkt 2030 – Arbeitskräftebedarf kleinerer,
mittlerer und großer Betriebe
Eine strategische Vorausschau auf den Fachkräftebedarf nach Betriebsgröße
W. Bertelsmann Verlag, 2014
DOI 10.3278/ 6004420w
6004420w
_____________________________
Kurt Vogler-Ludwig, Nicola Düll
Arbeitsmarkt 2030
Eine strategische Vorausschau auf Demografie, Beschäftigung
und Bildung in Deutschland
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2013, 199 Seiten
39,- Euro inkl. E-Book
ISBN 978-3-7639-5278-6
Bestell-Nr. 6004383

Bildquelle:kein externes Copyright

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fachverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung sowie ein moderner Mediendienstleister. Das Familienunternehmen, das 1864 in Bielefeld gegründet wurde, ist heute einer der führenden Bildungsverlage in Deutschland. Der Verlag entwickelt, produziert und vertreibt Bücher, Fachzeitschriften, digitale Medien sowie Fachinformationssysteme und bietet mit wbvJournals sowie über wbvOpenAccess Zugänge zu aktueller Bildungsliteratur.

W. Bertelsmann Verlag
Klaudia Künnemann
Auf dem Esch 4
33619 Bielefeld
0521 / 91101-21
presse@wbv.de
http://www.wbv.de

W. Bertelsmann Verlag
Klaudia Künnemann
Auf dem Esch 4
33619 Bielefeld
0521 / 91101-21
presse@wbv.de
http://www.wbv.de/presse

Andere Pressemitteilungen zu: Allgemein

«

»